{"id":1387,"date":"2014-03-28T13:13:01","date_gmt":"2014-03-28T12:13:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dennisschuetze.de\/blog\/?p=1387"},"modified":"2014-03-28T13:13:01","modified_gmt":"2014-03-28T12:13:01","slug":"chaops-bloggs-uber-unsung-songs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/2014\/03\/28\/chaops-bloggs-uber-unsung-songs\/","title":{"rendered":"Chaops Bloggs \u00fcber &#8222;Unsung Songs&#8220;"},"content":{"rendered":"<div>von <a href=\"http:\/\/chaopsbloggs.blogspot.de\/2014\/03\/dennis-schutze-unsung-songs_28.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Simon Vogel<\/a><\/div>\n<div><\/div>\n<div>\u201eHelp me , help me!\u201c ist der erste Satz den Dennis dem H\u00f6rer entgegen fl\u00fcstert, und so passend sie den Starter des Albums (Titel &#8222;Bittersweet&#8220;) einf\u00fchrt, so unpassend w\u00e4re es als \u00dcberschrift f\u00fcr das Album. Um Hilfe muss hier niemand bitten. Der Song f\u00fchrt leise, fast gem\u00e4chlich in das Album und zeichnet\u00a0das Bild eines Verlorenen, der hilflos auf der weiten See treibt. Der Chorus nimmt den H\u00f6rer dann schlussendlich mit auf die Reise durch den Song, und auch durch den Rest des Albums.<!--more--><\/div>\n<div>Der darauf folgende Track &#8222;Black as the Devil&#8220; ist wesentlich flotter und erwischt einen sofort. Der Titel kriecht dem H\u00f6rer durchs Ohr, direkt in die Beine. Treibend kommt der Song daher, wiederum einladend das Thema &#8211; Kaffee. Doch \u00fcber das hei\u00dfe Gebr\u00e4u hinaus handelt &#8222;Black as the Devil&#8220; auch von einer verlorenen Liebe, die fortlief und den Kaffeegenie\u00dfer mit einem gebrochenen Herzen zur\u00fccklie\u00df.<\/div>\n<div>&#8222;Spiritual Journey&#8220; &#8211; Track Nummer 3 &#8211; l\u00e4sst das erste Mal vermuten, dass die vorliegende Platte ein breites Spektrum an Blues, Rock und\u00a0Pop zu bieten hat. Die &#8222;spirituelle Reise&#8220; die Dennis beschreibt, beginnt musikalisch mit einem eing\u00e4ngigen Gitarrenriff, dass begleitet von Banjo und Tuba an den Boom-Chicka-Boom Sound von Johnny Cash erinnert. Der H\u00f6rer wird gef\u00fchrt durch verschiedene geografische\u00a0Stationen der amerikanischen Musiklandschaft. So besucht man neben Nashville auch Memphis oder Los Angeles.<\/div>\n<div>\u00a0&#8222;Every now and then&#8220; hei\u00dft es daraufhin\u00a0und eine leichte Country-Pop Nummer, die von den Widrigkeiten einer einseitigen Beziehung berichtet, pr\u00e4sentiert sich wunderbar und eing\u00e4ngig ohne dabei belanglos zu werden.<\/div>\n<div>&#8222;Remember forget&#8220; setzt sich mit dem vergessen und vergessen werden nach dem Tod auseinander. Ein d\u00fcsteres Thema, dass sich jedoch im Gewand eines Rock\/Pop Sounds zu pr\u00e4sentieren wei\u00df und Eingangs an die flotte Musik von Amy MacDonald erinnert.<\/div>\n<div>Die bluesigste Nummer des Albums &#8211; &#8222;Sweet Marie&#8220; &#8211; ist eine Liebeserkl\u00e4rung, die weniger von einer verschm\u00e4hten Liebe berichtet, wie im Blues \u00fcblich, \u00a0sondern, und so viel sei verraten, einen wundersch\u00f6nen Twist zum Ende des Songs hat, und zum erneuten h\u00f6ren einl\u00e4dt.<\/div>\n<div>&#8222;Unsung Songs&#8220;, der Namensgeber der Platte, zeigt sich erst sp\u00e4t, daf\u00fcr um so h\u00f6renswerter. Es geht um Selbstzweifel und die H\u00e4rte mit der uns (egal ob Musiker oder nicht) die Kritik anderer entgegen schl\u00e4gt. Vor allem geht es aber darum, nicht aufzugeben und sich nicht unter kriegen zu lassen. Eine wirklich tolle Nummer, die im Chorus gro\u00df und facettenreich wird und einen packt egal ob Musiker oder (nur) H\u00f6rer.<\/div>\n<div>Der Titel, der hiernach folgen sollte, w\u00fcrde es schwer haben, dessen konnte man sich sicher sein. Um so wichtiger, dass der Titel &#8222;Dancer&#8220; ein besonderer Song ist, der einem vielleicht erst beim zweiten oder dritten Durchlauf, ins Auge f\u00e4llt. Dennis nimmt den H\u00f6rer mit und l\u00e4sst ihn am Leben eines Mannes teilhaben, der, noch vor dem Krieg geboren und sp\u00e4ter dann im Krieg als Soldat, nur eine Leidenschaft hatte. Das Tanzen. Es ist eine r\u00fchrende Geschichte, langsam und melodisch erz\u00e4hlt, die dazu einl\u00e4dt inne zu halten und das Leben Revue passieren zu lassen.<\/div>\n<div>&#8222;Down to the Levee&#8220; rei\u00dft einen aus diesen Gedanken und serviert ein zackiges Gitarrenriff, dass durch Tuba und Schlagzeug zu einem tollen Beat wird. Der Text stellt sich hier in wiederholenden Zeilen dar und komplettiert den Sound.<\/div>\n<div>Die Reise, die Bittersweet angesto\u00dfen hat, n\u00e4hert sich seinem Ende, und so wie die Platte begonnen hat,so soll sie auch Enden. &#8222;Good Time Coming&#8220; ist eine langsame, nachdenkliche Nummer, die, die \u00fcbliche Floskel &#8222;There is a good time coming&#8220; (Es kommen auch wieder bessere Zeiten), als Thema hat. Der H\u00f6rer sieht sich mit der Belanglosigkeit des Satzes konfrontiert, merkt jedoch, dass es trotz alle dem, der beste Weg ist um nach vorne zu schauen. Schlie\u00dflich kommen auch wieder bessere Zeiten.<\/div>\n<div>Ausklingen l\u00e4sst Dennis die Platte mit einem Instrumental &#8222;Spirituell Journey (Reprise)&#8220;. Es ist eine textlose Verabschiedung und gleichzeitig Einladung die Platte wieder von vorne zu h\u00f6ren.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Dennis hat mit &#8222;Unsung Songs&#8220; eine eing\u00e4ngige, nachdenkliche aber auch facettenreiche Platte abgeliefert. Wie immer unterst\u00fctzt von &#8222;skilled musicians&#8220;. Namentlich sind dies Jochen Volpert, der die Electric bzw. Resonatorgitarre (Sweet Marie) spielt, und dessen Solos einem mit gro\u00dfer Sicherheit im Ged\u00e4chtnis bleiben. Friedrich Betz am Bass, sowie Jan Hees am Schlagzeug und Percussion.<\/div>\n<div>Wer mir noch immer vorwerfen mag, ich sei voreingenommen, dem m\u00f6chte ich entgegnen: Sei nicht so voreingenommen und mach dir dein eigenes Bild. Es wird dir gefallen &#8211; ganz unvoreingenommen.<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Simon Vogel \u201eHelp me , help me!\u201c ist der erste Satz den Dennis dem H\u00f6rer entgegen fl\u00fcstert, und so passend sie den Starter des Albums (Titel &#8222;Bittersweet&#8220;) einf\u00fchrt, so unpassend w\u00e4re es als \u00dcberschrift f\u00fcr das Album. 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