{"id":1528,"date":"2014-06-09T20:42:36","date_gmt":"2014-06-09T18:42:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dennisschuetze.de\/blog\/?p=1528"},"modified":"2014-06-09T20:42:36","modified_gmt":"2014-06-09T18:42:36","slug":"edmund-waechter-der-freiberufliche-musikpaedagoge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/2014\/06\/09\/edmund-waechter-der-freiberufliche-musikpaedagoge\/","title":{"rendered":"Edmund W\u00e4chter: Der freiberufliche Musikp\u00e4dagoge"},"content":{"rendered":"<p>Der Fl\u00f6tist und Musikp\u00e4dagoge Edmund W\u00e4chter hielt k\u00fcrzlich ein Referat zur Bedeutung des freiberuflichen Musikp\u00e4dagogen in Vergangenheit und Gegenwart. Es wurde in gek\u00fcrzter Form in der aktuellen Ausgabe der \u201eneuen musikzeitung\u201c (nmz 6\/14) abgedruckt und ist ein sehr lesenswerter Text geworden. In seiner Gesamtl\u00e4nge kann er bei der Gesch\u00e4ftsstelle des Deutschen Tonk\u00fcnstlerverbands bezogen werden (ISBN 978-3-926906-21-2).<!--more--><\/p>\n<p>Edmund W\u00e4chter beschreibt den Wandel des Berufsbildes \u00fcber die Zeit und konstatiert f\u00fcr die Gegenwart: \u201eZur urspr\u00fcnglichen Aufgabe des Musikp\u00e4dagogen \u201eErziehung zur Musik\u201c kommt [heute] die \u201eErziehung mit Musik\u201c. Wir [Musikp\u00e4dagogen] sind nun nicht mehr nur Inhaltsvermittler, sondern \u00fcbernehmen zus\u00e4tzlich allgemein erzieherische Aufgaben. Au\u00dferdem m\u00fcssen wir mehr und mehr als Animateure unsere Sch\u00fcler bei der Stange halten, da das \u00fcbrige Freizeitangebot und die hohe Reizschwelle einer medial gesteuerten Jugendkultur-Industrie Kindern und Jugendlichen kaum mehr erm\u00f6glichen, <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Intrinsische_Motivation#Quellen_der_intrinsischen_und_extrinsischen_Motivation\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">sich intrinsisch zu motivieren<\/a>. Aus einer ergebnisorientierten Methodik wird zunehmend eine verlaufsorientierte.\u201c<\/p>\n<p>Er moniert auch die zum gro\u00dfen Teil au\u00dferordentlich prek\u00e4ren Arbeitsbedingungen f\u00fcr angestellte Musikp\u00e4dagogen. \u201eFestanstellungen gibt es da selten, dagegen teilweise Arbeitsverh\u00e4ltnisse in gesetzlich \u00e4u\u00dferst bedenklichen Grauzonen.\u201c Dazu z\u00e4hlt W\u00e4chter auch \u201edie k\u00fcnstlerischen Lehrauftr\u00e4ge an Hochschulen und Universit\u00e4ten\u201c.<\/p>\n<p>Er formuliert zehn p\u00e4dagogische Herausforderungen und Probleme der Instrumentalp\u00e4dagogik und liefert im Anschluss eine Typologie des freiberuflichen Musikp\u00e4dagogen. Diese gliedert sich in drei Typen: Nummer eins ist der gescheiterte Virtuose, der es nicht als Solist oder ins Orchester geschafft hat und stattdessen unterrichten muss. Nummer zwei ist der Hochschul-, Schul- oder Kirchenmusiker, der \u201efreiberuflich als Zubrot, Gef\u00e4lligkeit oder Begabtenf\u00f6rderung\u201c unterrichtet. Der dritte und letzte Typus ist der f\u00fcr den das Unterrichten der Wunschberuf ist. \u201eDiese beginnen meist schon vor oder w\u00e4hrend der Ausbildung zu unterrichten. Sie sch\u00e4tzen die p\u00e4dagogischen Freir\u00e4ume, die beispielsweise an einer Musikschule so nicht m\u00f6glich w\u00e4ren. Sie bilden sich in der Regel fort, \u00f6ffnen sich neuen Herausforderungen, bleiben nah am Kunden&#8230;\u201c<\/p>\n<p>Ich geh\u00f6re zum Typus drei.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Fl\u00f6tist und Musikp\u00e4dagoge Edmund W\u00e4chter hielt k\u00fcrzlich ein Referat zur Bedeutung des freiberuflichen Musikp\u00e4dagogen in Vergangenheit und Gegenwart. 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