{"id":1910,"date":"2014-11-17T12:54:46","date_gmt":"2014-11-17T11:54:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dennisschuetze.de\/blog\/?p=1910"},"modified":"2014-11-17T12:54:46","modified_gmt":"2014-11-17T11:54:46","slug":"buch-the-boy-named-sue-von-franz-dobler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/2014\/11\/17\/buch-the-boy-named-sue-von-franz-dobler\/","title":{"rendered":"Buch: \u201eThe Boy named Sue\u201c von Franz Dobler"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/franz-dobler-the-boy-named-sue-cover-c-edition-tiamat.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1909\" src=\"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/franz-dobler-the-boy-named-sue-cover-c-edition-tiamat-186x300.jpg\" alt=\"franz-dobler-the-boy-named-sue-cover-c-edition-tiamat\" width=\"186\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/franz-dobler-the-boy-named-sue-cover-c-edition-tiamat-186x300.jpg 186w, https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/franz-dobler-the-boy-named-sue-cover-c-edition-tiamat.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 186px) 100vw, 186px\" \/><\/a><br \/>\nBereits im September 2013 erschien \u201eThe Boy named Sue\u201c von Franz Dobler bei Tiamat. Das Buch tr\u00e4gt den Untertitel \u201eAus den Memoiren eines zerstreuten Musikliebhabers\u201c und setzt sich zusammen aus knackigen Texten verschiedenster Provenienz, darunter sind Zeitungsartikel (S\u00fcddeutsche, TAZ, Zeit), Album Liner Notes, Blogeintr\u00e4ge und sogar eine Grabrede (f\u00fcr Nils Koppruch). Entstanden sind die ca. 70 Beitr\u00e4ge \u00fcberwiegend in den letzten Jahren, es sind aber auch einige sehr fr\u00fche Texte aus den sp\u00e4ten 1980er Jahren in die Sammlung aufgenommen worden.<!--more--><br \/>\nDobler schreibt in seinem ihm eigenen Stil \u00fcber Musikmacher und Musikh\u00f6rer, \u00fcber Country und Free Jazz, \u00fcber US-Kultur und bayerische Traditionen. Zwischen sehr pers\u00f6nlichen Short Story-artigen Passagen berichtet er von neuen Alben, neuen B\u00fcchern und neuen Filmen und bewegt sich dabei zuverl\u00e4ssig immer abseits des kommerziellen Mainstreams. Seine Aussagen, Meinungen und Geschichten sind engagiert, fundiert und unterhaltsam. Ein klein wenig Vorbildung und grunds\u00e4tzliches Interesse f\u00fcr alternative Popkultur muss der Leser aber schon mitbringen um Anspielungen zu verstehen, Querverbindungen zu erkennen und somit von der Lekt\u00fcre zu profitieren. Inhaltlich gehen seine Texte weit \u00fcber konventionelle Reviews oder pittoreske Alltagsbeschreibungen hinaus. Es geht immer auch um seine kritische Haltung gegen\u00fcber Ausverkauf, Verbl\u00f6dung und Unmoral. Wie ein guter amerikanischer Song- bzw. Kurzgeschichtenschreiber verpackt er seine Aussage in eine anregende, manchmal witzige, manchmal tragische, aber stets unterhaltsame Story.<\/p>\n<p>Hier noch eine sch\u00f6ne Leseprobe:<br \/>\n\u201eDas ist ja Free Jazz\u201c, sagt eine Frau am Nebentisch entsetzt zu ihrer Freundin, nachdem sie dem Duo Ken Vandermark und Pandelis Karayorgis ein paar Minuten zugeh\u00f6rt hatte. Aus einem lobenswerten Grund hielt sie dann tapfer durch: \u201eDie Instrumente tun mir leid.\u201c Inzwischen hat sie wohl den Instrumentenschutzverein ins Leben gelabert. Noch viel irrer aber war, wie sich Saxophonist und Pianist nach orgiastischen Tumulten auf die Mikrosekunde genau zu einer kurzen Melodie trafen. An dem Ger\u00fccht, dass der Free Jazzer nicht nur irgendwie so aus\u2019m Bauch raus spielt, k\u00f6nnte etwas dran sein!<br \/>\n(Franz Dobler in \u201eVon Zazo zu Freejazz\u201c)<\/p>\n<p>Fazit: Es ist erfreulich, dass die urspr\u00fcnglich in alle Winde verstreuten Texte Doblers vom Tiamat-Verlag in diesem Buch zusammengefasst wurden und nun in der Verlagsreihe \u201eCritica Diabolis\u201c als eigener Band vorliegen. Jedem ernsthaften Liebhaber von alternativer Popkultur dringend zur Lekt\u00fcre empfohlen.<\/p>\n<p>Das Buch erscheint bei Tiamat, hat 180 Seiten und kostet 14,00\u20ac.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bereits im September 2013 erschien \u201eThe Boy named Sue\u201c von Franz Dobler bei Tiamat. 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