{"id":2331,"date":"2015-03-25T11:12:41","date_gmt":"2015-03-25T10:12:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dennisschuetze.de\/blog\/?p=2331"},"modified":"2015-03-25T11:12:41","modified_gmt":"2015-03-25T10:12:41","slug":"noten-endless-summer-von-ahmed-el-salamouny","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/2015\/03\/25\/noten-endless-summer-von-ahmed-el-salamouny\/","title":{"rendered":"Noten: \u201eEndless Summer\u201c von Ahmed El-Salamouny"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/EndlessSummer.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2330\" src=\"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/EndlessSummer-212x300.jpg\" alt=\"EndlessSummer\" width=\"212\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/EndlessSummer-212x300.jpg 212w, https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/EndlessSummer-724x1024.jpg 724w, https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/EndlessSummer-768x1086.jpg 768w, https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/EndlessSummer-1086x1536.jpg 1086w, https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/EndlessSummer-1448x2048.jpg 1448w, https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/EndlessSummer-1200x1697.jpg 1200w, https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/EndlessSummer.jpg 1810w\" sizes=\"(max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/><\/a>Der Gitarrist Ahmed El-Salamouny hat \u00e4gyptisch-deutsche Wurzeln, ist in M\u00fcnchen aufgewachsen und hat am Salzburger Mozarteum studiert. Er widmet sich schon lange und sehr intensiv der brasilianischen Musik und tritt als Konzertgitarrist, Gitarrenlehrer und Berater in Erscheinung. Er organisiert Gitarrenworkshops in Europa und S\u00fcdamerika und hat seit 2001 mehrere Gitarrenschulen und St\u00fcckesammlungen ver\u00f6ffentlicht. Im September 2014 ist das Heft \u201eEndless Summer\u201c mit insgesamt elf kleinen Kompositionen erschienen. Es tr\u00e4gt den Untertitel \u201eBrazilian Guitar meets Fingerstyle\u201c.<!--more--><\/p>\n<p>Im Vorwort schreibt El-Salamouny wie sehr ihn gemeinsame Konzerte mit anderen Fingerstyle-Gitarristen dazu bewegt h\u00e4tten bei der vorliegenden Publikation zus\u00e4tzlich zum authentischen brasilianischen Stil auch Elemente von Jazz, Folk, Rock und Blues zu verarbeiten. So ganz neu ist dieser Ansatz aber nicht, war doch gerade f\u00fcr den brasilianischen Bossa Nova die Fusion von etablierten Musikstilen der 1950er Jahre wie Latin, Folklore, Jazz und Blues das wesentliche, konstituierende Element.<\/p>\n<p>Die elf Gitarrenkompositionen wirken typisch brasilianisch. Sie sind solide, virtuos und sehr rhythmisch konstruiert und bewegen sich im mittleren bis flotten Tempo. Fast alle St\u00fccke stehen im 2\/4-Takt, vorherrschende tonale Zentren sind E-Moll und A-Moll, alle Akkorde werden immer wieder mit harmlosen 6, maj7 und add9-Optionen erweitert. Der harmonische Fluss ist meist interessant, aber zu oft bestehen die Melodien aus naheliegenden Akkordumspielungen, es fehlt \u2013 wie so oft bei zeitgen\u00f6ssischen Fingerstylekompositionen \u2013 eine wirklich tragende Melodielinie. Die St\u00fccke wirken wie auf Effekt ausgelegte, ausgefeilte Bossa-Nova-Begleitungen \u00fcber bekannte Standardakkordprogressionen und sind klanglich auf der beiliegenden Audio-CD kaum voneinander zu unterscheiden, insgesamt ein netter Klangteppich mit hohem spieltechnischem Anspruch. Dar\u00fcber hinaus tragen die St\u00fccke hinaus so furchtbar banale Titel wie \u201eWalking on Sunshine\u201c, \u201eThe Clouds Are Calling\u201c, \u201eRio\u201c oder \u201eOpen Sea\u201c, auch die diversen Fotos, Zeichnungen und Gem\u00e4lde (farbig\/schwarz\/wei\u00df, fotorealistisch\/abstrakt, gro\u00df-, klein, hoch-, querformatig) wirken willk\u00fcrlich platziert und unterstreichen diesen etwas unsortierten Eindruck. Drucktechnische Darstellung in Noten und Tabulatur inkl. Fingers\u00e4tze und Akkordschemata ist dagegen einwandfrei.<\/p>\n<p>Fazit: \u201eEndless Summer\u201c ist ein Heft f\u00fcr Fans und Sch\u00fcler von Ahmed El-Salamouny. Wer wirklich brasilianische Gitarrenmusik spielen will, sollte sich nach wie vor an Heitor-Villa Lobos, Luiz Bonfa, Antonio Carlos Jobim, Baden Powell, die Assadfamilie etc. halten. Selbst die alten Spielhefte des deutschen Gitarristen und Instrumentalp\u00e4dagogen Fred Harz (\u201eBossa Guitar Specials 1&amp;2\u201c, Joachim-Trekel-Verlag) wirken wesentlich runder, ausgereifter, klingen facettenreicher und sind auch instrumentalp\u00e4dagogisch vielseitiger einsetzbar.<\/p>\n<p>\u201eEndless Summer\u201c erscheint bei Acoustic Music Books und kostet 21,90 \u20ac (inkl. Audio- CD).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Gitarrist Ahmed El-Salamouny hat \u00e4gyptisch-deutsche Wurzeln, ist in M\u00fcnchen aufgewachsen und hat am Salzburger Mozarteum studiert. Er widmet sich schon lange und sehr intensiv der brasilianischen Musik und tritt als Konzertgitarrist, Gitarrenlehrer und Berater in Erscheinung. 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