{"id":2853,"date":"2015-07-20T08:42:44","date_gmt":"2015-07-20T06:42:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dennisschuetze.de\/blog\/?p=2853"},"modified":"2015-07-20T08:42:44","modified_gmt":"2015-07-20T06:42:44","slug":"album-neue-deutsche-welle-wiederbesucht-folge-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/2015\/07\/20\/album-neue-deutsche-welle-wiederbesucht-folge-1\/","title":{"rendered":"Album: &#8222;Neue Deutsche Welle Wiederbesucht Folge 1&#8220; von Du &#038; Ich"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/NDW.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-2852\" src=\"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/NDW-300x300.jpg\" alt=\"NDW\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/NDW-300x300.jpg 300w, https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/NDW-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/NDW-150x150.jpg 150w, https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/NDW-768x768.jpg 768w, https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/NDW-1200x1200.jpg 1200w, https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/NDW.jpg 1300w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Vor mittlerweile zwei Jahren habe ich mit dem Bassisten Camilo Goitia ein Musikprojekt gestartet. Wir hatten uns zuvor viel \u00fcber Recordingssoftware, Produktionsflow, Mixstrategien und auch musikalische Inhalte ausgetauscht und wollten ein lang angelegtes Experiment unter speziellen Bedingungen wagen. <!--more-->Wir w\u00fcrden als gleichberechtigtes Produktionsteam, ohne eigentliche Band, Gastmusiker und auch ohne Budget arbeiten, Aufnahmen macht jeder bei sich daheim mit dem vorhandenen Equipment und Instrumentarium, neben Gitarre und Kontrabass w\u00fcrden vorzugsweise einfache Instrumente wie Ukulele, Glockenspiel, Xylophon und Melodika eingesetzt werden. Eigene Lieder h\u00e4tten zu viele M\u00f6glichkeiten geboten, darum wollten wir uns auf eine in sich geschlossene Stilistik beschr\u00e4nken und sie neu interpretieren. Als S\u00e4nger und Songschreiber war mir pers\u00f6nlich wichtig, dass ich dabei \u00fcber meinen Schatten springe, nicht auf meine etablierten Routinen zur\u00fcckfalle, sondern auch bzgl. Inhalt und Material ein Risiko eingehe. So entschieden wir uns f\u00fcr Lieder der Neuen Deutschen Welle, eine Stilistik mit der ich als Musiker bisher keine oder nur sehr punktuelle Ber\u00fchrungspunkte hatte. Trotzdem geh\u00f6ren sowohl Camilo als auch ich zu einem Geburtsjahrgang, die diese au\u00dfergew\u00f6hnlich kreative Phase der deutschen Popmusikgeschichte als Kinder hautnah miterleben durften.<\/p>\n<p>Wir starteten mit \u201eDas Modell\u201c von Kraftwerk und \u201eEisb\u00e4r\u201c von Grauzone um herauszufinden, ob das Konzept tragf\u00e4hig war und siehe da: Es funktionierte. Jeder arbeitete f\u00fcr sich, die Files und Arrangements wurden per Internet und USB-Stick hin und her geschickt und wir kamen relativ schnell zu einem pr\u00e4sentablen Ergebnis. Danach wagten wir uns auch an so komplexe Nummern wie \u201eRock me Amadeus\u201c von Falco oder \u201eDa Da Da\u201c von Trio (gar nicht so minimalistisch wie immer angenommen). Den Prozess und unser Fortkommen haben wir immer wieder besprochen und reflektiert und dabei einen guten Workflow entwickelt. Weil unsere Kinder in denselben Kindergarten gehen, haben wir auch immer wieder vor der T\u00fcr des Kindergartens, in der Umkleide oder auf dem nahegelegenen Spielplatz gefachsimpelt. Es wurde ein kreativer und sehr konstruktiver Austausch und wir machten uns gegenseitig Mut die teilweise recht komplexen Vorlagen extrem zu reduzieren und dabei viel auszuprobieren und zu experimentieren.<\/p>\n<p>In diesem Fr\u00fchjahr hatten wir dann achteinhalb Nummern zusammen und haben entschieden sie als Album zusammenzufassen und als Download und Streams anzubieten. Das Album \u201eNDW \u2013 Neue Deutsche Welle Wiederbesucht Folge 1\u201c des Produktionsteams Du &amp; Ich erscheint voraussichtlich am 28. Juli 2015. Parallel zum Album wird auch ein Musikvideo zur Neuinterpretation des NDW-Klassikers \u201eDa Da Da\u201c ver\u00f6ffentlicht. Der Ex-Mainfranke und Wahl-Cottbuser Ralf Schuster hat in m\u00fchevoller Kleinstarbeit einen echten Zeichentrickfilm in schwarz\/wei\u00df erstellt, der ebenfalls Ende Juli ins Netz gestellt wird. Es ist ein ungew\u00f6hnliches und sehr kunstvolles Musikvideo geworden, so viel kann ich jetzt schon verraten.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfen l\u00e4sst sich sagen, dass das Experiment auf ganzer Linie gegl\u00fcckt ist. Camilo Goitia konnte sein Talent f\u00fcr Beats, Percussion und Basslinien herausarbeiten, ich habe gelernt mehr zuzulassen, Dinge kommen zu lassen und ausgetretene instrumental-musikalische Pfade zu verlassen. Der Freundes- und Sympathisantenkreis hat im Laufe der Zeit auch Wind von der Sache bekommen und es sind bereits mehrere Produktionsauftr\u00e4ge f\u00fcr Demos, Einzelsongs und Minialben eingegangen, die bereits in Arbeit sind. Fazit: \u00d6fter mal was Neues wagen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor mittlerweile zwei Jahren habe ich mit dem Bassisten Camilo Goitia ein Musikprojekt gestartet. 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