{"id":297,"date":"2013-04-21T21:12:53","date_gmt":"2013-04-21T19:12:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dennisschuetze.de\/blog\/?p=297"},"modified":"2013-04-21T21:12:53","modified_gmt":"2013-04-21T19:12:53","slug":"ecs-album-songkommentare-a-seite","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/2013\/04\/21\/ecs-album-songkommentare-a-seite\/","title":{"rendered":"ECS-Album: Songkommentare, A-Seite"},"content":{"rendered":"<p>Das neue Album \u201eElectric Country Soul\u201c wird gerade gepresst und erscheint am 3. Mai. Hier meine Kommentare zu den einzelnen Songs, die f\u00fcr das Album aufgenommen wurden und zwar in der endg\u00fcltigen Reihenfolge.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Nine to five (Dolly Parton)<\/strong><br \/>\nAls Opener ein Dolly Parton Song von ihrem Album \u201cNine to five and odd Jobs\u201d (1980). Sie hatte den Song urspr\u00fcnglich als Beitrag f\u00fcr den Soundtrack des Films \u201cNine to Five\u201d mit Jane Fonda geschrieben und im Disco-Stil aufgenommen, der damals gerade en vogue war. Wir haben das flotte Tempo beibehalten, daraus aber eine Version im Bo-Diddley-Stil gemacht und zwar extra f\u00fcr die Aufnahme-Session, davor hatten wir die Nummer nicht im Programm.<\/p>\n<p><strong>Up on Cripple Creek (The Band)<\/strong><br \/>\nEinige Jahre habe ich \u00f6fters und sehr gerne mit dem kanadischen Musiker Rob Collomb aus W\u00fcrzburg zusammengearbeitet. Wir haben unsere Debut-Alben (Vessel to Sail &amp; 2174) fast gleichzeitig und beide unter erheblichem inneren und \u00e4u\u00dferem Druck selbst produziert und uns dabei gegenseitig unterst\u00fctzt. Rob schreibt gute Songs und beherrscht viele Instrumente, f\u00fcr mich hat er bei Aufnahmen die Mundharmonika gespielt. Bei der Suche nach einem Coversong f\u00fcr ein gemeinsames Konzert bei dem er mitspielte und eine Nummer singen sollte hat er \u201eCripple Creek\u201c von The Band aus seiner Heimat vorgeschlagen. Seitdem habe ich die Nummer fest in meinem Repertoire.<\/p>\n<p><strong>Oh my sweet Carolina (Ryan Adams)<\/strong><br \/>\nIst der f\u00fcnfte Songs aus dem klassischen Americana-Album \u201cHeartbreaker\u201c (2000) von Ryan Adams. Ich habe den Song wiederentdeckt als ich die genaue Bedeutung des englischen Wortes \u201edisposition\u201c googeln wollte, dabei bin ich zuf\u00e4llig auf den Songtext gesto\u00dfen und habe gemerkt, dass er sich wunderbar eignet als Duo-Gesangs-Nummer zusammen mit einer Frau. Immer wenn jetzt Mandy St\u00f6hr in in der N\u00e4he ist, singe ich den Song mit ihr, so auch bei der Aufnahme des ECS-Albums. Auf der Adams-Einspielung singt den Parts \u00fcbrigens Emmylou Harris. Ich finde Mandy ist da verdammt nah dran.<\/p>\n<p><strong>Workin\u2019 at the Carwash Blues (Jim Croce)<\/strong><br \/>\nEin Jim Croce-Song musste nat\u00fcrlich dabei sein. Nachdem meine eigenen Nummern oft langsam bis mid-tempo sind, w\u00e4hle ich bei den Covers gerne flottere und textlich lustigere Songs und von Croce gerne seine sog. Charaktersongs aus. Habe ich schon erw\u00e4hnt, dass ich trotz meines engsten Stimmumfangs problemlos in der Lage bin s\u00e4mtliche Songs von Jim Croce ohne Transpositionen, Kapos oder andere Tricks zu singen? Das funktioniert bei mir sonst nur noch bei Hank Williams, Dean Martin und Nena (bitte nicht gegen mich verwenden).<\/p>\n<p><strong>City of New Orleans (Steve Goodman)<\/strong><br \/>\nDer Song wurde 1971 von Steve Goodman geschrieben, in meinem Geburtsjahr 1972 von Arlo Guthrie gecovert und im selben Jahr zum Nummer-1-Hit. Im Songtext geht es um die letzte Fahrt einer Dampflok quer durch Amerika auf der Illinois Central Railroad von Chicago nach New Orleans. Ein wundersch\u00f6ner (Rail-)Road-Trip und der Chorus beginnt mit den Worten \u201eGood night America how are you, don\u2019t you know me I\u2019m your native son.\u201c Habe ich als junger Kerl w\u00e4hrend meiner Zeit als Stra\u00dfenmusiker stunden- und tagelang gesungen. Seit dem aber fast 20 Jahre lang nicht mehr. Wurde mal Zeit, dass ich\u2019s aufnehme.<\/p>\n<p><strong>I\u2019m so lonesome I could cry (Hank Williams)<\/strong><br \/>\nEiner der raren Ratschl\u00e4ge meines musikbegeisterten Vaters: \u201eDennis, wenn alles schief l\u00e4uft und nichts mehr geht, dann sing einen Hank-Williams-Song. Du wirst sehen, das funktioniert immer.\u201c Wir haben das Tempo ordentlich gedrosselt damit die feine Melodie und der kitschig\/sch\u00f6ne Text dieses Country-Walzers m\u00f6glichst viel Raum bekommen. W\u00e4re auf der LP\/Vinyl-Fassung des Albums der letzte Track der A-Seite.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das neue Album \u201eElectric Country Soul\u201c wird gerade gepresst und erscheint am 3. Mai. 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