{"id":301,"date":"2013-04-22T11:12:18","date_gmt":"2013-04-22T09:12:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dennisschuetze.de\/blog\/?p=301"},"modified":"2013-04-22T11:12:18","modified_gmt":"2013-04-22T09:12:18","slug":"ecs-album-songkommentare-b-seite","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/2013\/04\/22\/ecs-album-songkommentare-b-seite\/","title":{"rendered":"ECS-Album: Songkommentare, B-Seite"},"content":{"rendered":"<p>Das neue Album \u201eElectric Country Soul\u201c wird gerade gepresst und erscheint am 3. Mai. Hier meine Kommentare\u00a0zu den einzelnen Songs, die f\u00fcr das Album aufgenommen wurden und zwar in der endg\u00fcltigen Reihenfolge.<!--more--><\/p>\n<p><strong>When I paint my Masterpiece (Bob Dylan)<\/strong><br \/>\nW\u00e4re auf der LP\/Vinyl-Fassung der erste Track der B-Seite und kenne ich quasi \u00fcberhaupt nicht in der Original-Fassung von Dylan. Die Version von The Band kenne ich, ist bei mir aber lange Zeit nicht als besonders bemerkenswert h\u00e4ngen geblieben (sorry!). Ich habe den Song auf dem Posthum erschienen Album \u201eDislocation Blues\u201c von Chris Whitley &amp; Jeff Lang kennengelernt, einem extrem roughen und starken Album, \u00fcbrigens wie ECS komplett live eingespielt. Whitley kenne ich seit seinem Debut \u201eLiving with the law\u201c (1991). Ich bin auf ihn gesto\u00dfen, weil ich mir damals gerade f\u00fcr viel Geld meine erste Dobro zugelegt hatte und nach der ersten Robert Johnson-Phase auf der Suche war nach modernen musikalischen Bezugspunkten. Seitdem habe ich jedes, wirklich jedes Album von Whitley gekauft und ihn auch mehrmals solo\/live gesehen. Leider ist er im November 2005 im Alter von nur 45 Jahren gestorben.<\/p>\n<p><strong>Just Fine (Garrett Dutton)<\/strong><br \/>\nEin anderer sehr moderner Dobrospieler der 1990er ist G. Love und seine Band Special Sauce. Er spielt eine Mischung aus Talking Blues und Rap mit sehr fetten Schlagzeug und Kontrabass Grooves im LowFi Sound. Der Song \u201eJust Fine\u201c stammt von seinem letzten Album \u201eFixin\u2019 to die\u201c (2011) produziert von den Avett Brothers, das ich mir w\u00e4hrend meiner USA-Reise 2011 bei Waterloo in Austin, Texas gekauft habe. Der Song ist f\u00fcr seine Verh\u00e4ltnisse ziemlich eing\u00e4ngig und poppig. Mich hat das Rapping in den Strophen gereizt, weil ich Old School Rap mag, als S\u00e4nger aber so gut wie nie Gelegenheit habe zu rappen.<\/p>\n<p><strong>Manic Depression (Jimi Hendrix)<\/strong><br \/>\nIm November 2008 haben wir anl\u00e4sslich des 66. Geburtstags von Jimi Hendrix bei einem Tribut-Konzert gespielt und daf\u00fcr einige seiner Songs f\u00fcr unsere damalige Trio-Besetzung aufbereitet. Mit dabei auch \u201eHey Joe\u201c in einer country-fizierten Version, die dann ja auch auf \u201eB-Sides &amp; Rarities\u201c (2010) landete und unser klassischer Konzert-Closer ist. Gut gefallen hat mir bei dem damaligen Tribut aber auch unsere Zeitlupen-Version von \u201eManic Depression\u201c. Jetzt haben wir den Song f\u00fcr das aktuelle Album revitalisiert und aufpoliert und dann zerm\u00fcrbend langsam eingespielt. Am Schlagzeug Besen-Aushilfe und Country-Azubi Sven \u201eThe Man\u201c Lehmk\u00e4mper. Cheerio!<\/p>\n<p><strong>Shining all along (Barbara Keith)<\/strong><br \/>\nDie Songschreiberin Barbara Keith habe ich durch Neal Casal kennengelernt. Der hat auf seinem Debut \u201eFade Away Diamond Time\u201c (1995) ihren Song \u201eDetroit or Buffalo\u201c eingespielt, der von Keith bereits 1972 ver\u00f6ffentlicht worden war. Casal spricht dann von dem Einfluss den dieses Album auf ihn hatte in der empfehlenswerten Dokumentation \u201eAnytime Tomorrow\u201c (1999). Barbara Keiths Album war nur kurze Zeit erh\u00e4ltlich, sie hat sich kurz nach der Ver\u00f6ffentlichung fast komplett aus dem Musikgesch\u00e4ft zur\u00fcckgezogen. Vor ein paar Jahren war das Album dann bei iTunes als Download erh\u00e4ltlich. Der darauf enthaltene Song \u201eShining all along\u201c hat mich sofort angesprungen und ist seitdem Teil unseres Repertoires.<\/p>\n<p><strong>Jet Airliner (Paul Pena)<\/strong><br \/>\nDie Steve Miller Band habe ich als 16-j\u00e4hriger w\u00e4hrend eines Aufenthalts in Redondo Beach, Kalifornien f\u00fcr mich entdeckt und in der Zeit viel geh\u00f6rt. Erst vor kurzem habe ich erfahren, dass der Song \u201eJet Airliner\u201c gar nicht von Miller stammt, sondern von dem schwarzen S\u00e4nger Paul Pena, aufgenommen f\u00fcr das Album \u201eNew Train\u201c im Jahr 1973, erschienen aber erst 27 Jahre sp\u00e4ter im Jahr 2000. Kuriose Geschichte, toller Song.<\/p>\n<p><strong>Lucky old sun (Beasley Smith &amp; Haven Gillespie)<\/strong><br \/>\nDiesen Song von 1949 habe ich als erstes in der Version von Jerry Lee Lewis kennengelernt, aufgenommen 1956\/57 in den Sun Studios, aber erst wesentlich sp\u00e4ter ver\u00f6ffentlicht. Ein weiteres Mal hat der Killer den Song f\u00fcr den Soundtrack des Films \u201eGreat Balls Of Fire!\u201c (1989) aufgenommen. Ich hatte die Nummer bereits f\u00fcr mein Album \u201eLeave the Blues Behind\u201c (2000) in die engere Wahl gezogen und auch aufgenommen, aber dann nicht auf\u2019s Album genommen. \u201eLucky Old Sun\u201c ist inzwischen Teil meines spirituell angehauchten Programms \u201eSongs of Peace &amp; Harmony\u201c. Ich habe die Nummer f\u00fcr ECS ohne meine Band und fast im Alleingang aufgenommen. Sie beschlie\u00dft als inoffizieller Bonustrack die B-Seite des Albums.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das neue Album \u201eElectric Country Soul\u201c wird gerade gepresst und erscheint am 3. Mai. 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