{"id":3318,"date":"2015-12-13T11:04:52","date_gmt":"2015-12-13T10:04:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dennisschuetze.de\/blog\/?p=3318"},"modified":"2015-12-13T11:04:52","modified_gmt":"2015-12-13T10:04:52","slug":"mainpost-ueber-music-from-star-wars","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/2015\/12\/13\/mainpost-ueber-music-from-star-wars\/","title":{"rendered":"Mainpost \u00fcber &#8222;Music from Star Wars&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><strong>W\u00fcrzburger spielen Star-Wars-Musik im Quartett<br \/>\n<\/strong>Von Joachim Fildhaut<\/p>\n<p>W\u00fcrzburg &#8211; Seit es \u201eStar Wars\u201c-Filme gibt, werden die Helden auch als Spielzeugfiguren verkauft. Aber erst jetzt, wenn Hollywood mit der siebten Episode der Weltraum-Saga rauskommt, erscheint zugleich die Kinderzimmerfassung der Breitwand-Kinomusik. Die W\u00fcrzburger Band \u201eDie Musikstudenten\u201c hat sie aufgenommen, blitzsauber im Wohnzimmer. Die Vier sind, anders als der Name behauptet, l\u00e4ngst ausstudierte Profi-Musiker mit viel Erfahrung in Studio-Technik.<\/p>\n<p>Im Kino spielt das Orchester den gro\u00dfen kosmischen Schwall. Die W\u00fcrzburger Version ersetzt das durch eine Klarinette, begleitet von Kontrabass, kleinem Schlagzeug und ein wenig Xylofon. Das erinnert an Kompositionen von Igor Strawinsky, versetzt das High-Tech-Kinospektakel in die Stummfilmzeit zur\u00fcck und wirkt keinen Takt lang parodistisch.<br \/>\nKein Wunder: Als 13-J\u00e4hriger war Dennis Sch\u00fctze, der Musikstudenten-Arrangeur, hingerissen von John Williams Original-Soundtrack. Nun reizte es Sch\u00fctze, \u201edie orchestralen Vorlagen in Minimal-Arrangements zu \u00fcbersetzen und zu sehen, ob sie so immer noch funktionieren. Tun sie.\u201c<\/p>\n<p>Im August machte sich der W\u00fcrzburger Musiker an die Arbeit, das bombastische Werk abzuspecken. Als fremde Vorarbeit gab es nur einen Klavierauszug. Aber das Neue verlockte den Gitarristen, S\u00e4nger und Songwriter gerade \u2013 sich einmal ganz auf Arrangements und Aufnahme konzentrieren. Als die Mikros eingest\u00f6pselt waren, verzichtete er sogar noch auf die Ukulele und beschr\u00e4nkte sich auf dezentes Glockenspiel. Fritz Wenzel blies die Klarinette, Camilo Goitia strich den Kontrabass und Jan Hess trommelte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/MS2015mini.jpg\" rel=\"attachment wp-att-3317\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-large wp-image-3317\" src=\"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/MS2015mini-1024x614.jpg\" alt=\"MS2015(mini)\" width=\"584\" height=\"350\" srcset=\"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/MS2015mini-1024x614.jpg 1024w, https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/MS2015mini-300x180.jpg 300w, https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/MS2015mini-768x460.jpg 768w, https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/MS2015mini-1536x920.jpg 1536w, https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/MS2015mini-2048x1227.jpg 2048w, https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/MS2015mini-1200x719.jpg 1200w, https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/MS2015mini-1980x1186.jpg 1980w\" sizes=\"(max-width: 584px) 100vw, 584px\" \/><\/a>Die Musikstudenten: Camilo Goitia, Dominik Raab, Dennis Sch\u00fctze &amp; Fritz Wenzel (Foto: Constantin Karl)<\/p>\n<p>Konzerttermine? Leider nein. \u00d6ffentliche Auff\u00fchrungen sind vorerst nicht geplant, das \u201eStar-Wars\u201c-Repertoire ist \u00fcberschaubar. Aufgenommen wurden die zwei- bis dreimin\u00fctigen St\u00fccke \u201eMain Theme\u201c, \u201eCantina Band\u201c, \u201eImperial March\u201c, \u201ePrincess Leia?s Theme\u201c und \u201eMay the Force be with you\u201c.<\/p>\n<p>Ebenfalls vorerst gibt es diese Maxi-Single nur als Stream und Download im Internet. Sollte das Interesse im virtuellen Raum gro\u00df sein und sollten die Klickraten in die H\u00f6he gehen, denken \u201eDie Musikstudenten\u201c aber an eine CD-Pressung. Genau zum Filmstart am 17. Dezember ver\u00f6ffentlichen sie ihre dramatische bis muntere Kammermusik auf allen g\u00e4ngigen Plattformen wie iTunes, Amazon, Spotify.<\/p>\n<p>Musikstudenten-Gr\u00fcnder Sch\u00fctze empfindet eine solche k\u00f6rperlose Erscheinung seiner Musik nicht als Manko: \u201eDie Digitalisierung hat es erst m\u00f6glich gemacht, dass man innerhalb weniger Wochen, manchmal nur Tage, aufnehmen, mischen und ver\u00f6ffentlichen kann.\u201c Die Kosten seien gering, weil man kein Studio mehr braucht und kein Pressen zahlen muss. Au\u00dferdem sind \u201ekeine aufw\u00e4ndigen Fotosessions und Layouts mehr erforderlich\u201c, weil es keine Booklets mehr gibt.<\/p>\n<p>Dank der Geld- und Arbeitsersparnis kann der vielseitige K\u00fcnstler deutlich mehr produzieren. Seine Selbsteinsch\u00e4tzung angesichts der erh\u00f6hten Quantit\u00e4t: \u201eDie Qualit\u00e4t leidet nicht, der ganze Produktionsprozess ist viel n\u00e4her an der eigentlichen Idee, weil es nicht Monate oder Jahre braucht, bis man etwas in die Tat umsetzen kann.\u201c<\/p>\n<p>Ja, Dennis Sch\u00fctze erfreut sich \u201egr\u00f6\u00dferer k\u00fcnstlerischer Autonomie\u201c: Er kann ganz verschiedene Versuchsballons steigen lassen, was er zur Zeit in viele Richtungen tut: \u201eEine Befreiung, ein Gewinn!\u201c Heraus kommt dann so was wie Star-Wars-Musik f\u00fcr kleines Ensemble.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00fcrzburger spielen Star-Wars-Musik im Quartett Von Joachim Fildhaut W\u00fcrzburg &#8211; Seit es \u201eStar Wars\u201c-Filme gibt, werden die Helden auch als Spielzeugfiguren verkauft. 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