{"id":3380,"date":"2016-01-06T09:09:33","date_gmt":"2016-01-06T08:09:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dennisschuetze.de\/blog\/?p=3380"},"modified":"2016-01-06T09:09:33","modified_gmt":"2016-01-06T08:09:33","slug":"frage-wo-findet-eigentlich-musikwissenschaftlicher-diskurs-statt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/2016\/01\/06\/frage-wo-findet-eigentlich-musikwissenschaftlicher-diskurs-statt\/","title":{"rendered":"Frage: Wo findet eigentlich musikwissenschaftlicher Diskurs statt?"},"content":{"rendered":"<p>Meine Studienzeit liegt schon eine Weile zur\u00fcck. Als ich das (Zweit-) Studium der Musikwissenschaft an der bayerischen Universit\u00e4t meiner Heimatstadt antrat, hatte ich gerade das Diplom an einer Hochschule f\u00fcr Musik absolviert. Es war ein praktisch orientiertes Studium gewesen, abgesehen vom Hauptfach, wo man den Lehrer zweimal die Woche in einer Eins-zu-eins Situation gegen\u00fcber sa\u00df, hatte es kaum Gelegenheiten f\u00fcr einen erweiterten fachlichen Austausch gegeben. Musikp\u00e4dagogische Erfahrungen sammelte man alleine, es wurde kaum was empfohlen, besprochen oder diskutiert. Aus diesem Grund hatte ich mich auch f\u00fcr ein anschlie\u00dfendes, geisteswissenschaftliches Studienfach entschieden. F\u00fcr mich gab es mit dem Beginn des Zweitstudiums einiges nachzuholen. Insbesondere in meinen Nebenf\u00e4chern Amerikanistik und Kulturwissenschaft englischsprachiger L\u00e4nder gab es bergeweise Texte aus mehr als 500 Jahren zu lesen. Ich richtete mich dabei nach einer Liste von Titeln die im ersten Semester an alle Studenten als kleines, kopiertes Heftchen ausgegeben worden war. Ob man diese Titel gelesen hatte, interessierte im weiteren Verlauf aber dann niemanden mehr. Im Grundstudium wurden in den Einf\u00fchrungskursen und Proseminaren verschiedene Themen an die Kursteilnehmer verteilt, man musste ein Referat dar\u00fcber halten und am Ende des Semesters eine Seminararbeit abgeben. Lehrbeauftragte waren gestresst und hatten kaum Zeit, Professoren waren so gut wie nicht ansprechbar. So ging es im Hauptstudium weiter: Vorlesung und Seminar besuchen, Referate der Mitstudierenden anh\u00f6ren, Seminararbeit schreiben und abgeben, Schein abholen. Meinungsaustausch oder Diskussionen gab es nicht.<br \/>\nIm Fach Musikwissenschaft wurde mir aufgrund meines Diploms das Grundstudium erlassen. Im Hauptstudium lief es dann allerdings \u00e4hnlich ab wie in meinem Nebenf\u00e4chern: Vorlesungen besuchen und 90 Min. zuh\u00f6ren wie ein Professor schwer verst\u00e4ndlich aus seinem Manuskript abliest. Hauptseminare besuchen, Referate der Mitstudierenden anh\u00f6ren, Seminararbeit schreiben, abgeben, Schein abholen, fertig.<\/p>\n<p>Weil ich bereits mein Zweitstudium belegte, war ich schon etwas \u00e4lter als die meisten meiner Kommilitonen, ich arbeitete damals schon seit mehreren Jahren als Instrumentallehrer und freier Musiker. Das Studium belegte ich nicht in erster Linie um einen Abschluss zu erlangen, sondern aus prinzipiellem Interesse am Fach. Ich hatte damals auch gen\u00fcgend Zeit und mir war oft langweilig. Ich reagierte deswegen oft ungehalten, wenn ich den Weg zur Uni auf mich genommen hatte, vielleicht sogar fr\u00fch aufgestanden war, und dann von Mitstudenten, Lehrbeauftragten oder Professoren mitunter unengagierte, br\u00e4sige Vortr\u00e4gen anh\u00f6ren musste.<\/p>\n<p>Ich muss f\u00fcr die Seminarteilnehmer und Professoren ein unangenehmer und l\u00e4stiger Student gewesen sein. Am Ende solcher Vortr\u00e4ge begann ich aus Langeweile und zum Spa\u00df Fragen zu stellen, Ideen zu \u00e4u\u00dfern, unfertige Theorien zu entwickeln, ich wollte mich unterhalten, diskutieren, mit offenen Ausgang streiten. Immer wieder hatte ich geh\u00f6rt, dass der Sinn eines Studiums sei zu einer eigenst\u00e4ndigen, kritischen Pers\u00f6nlichkeit heranzureifen. Aber Diskussionen waren nicht erw\u00fcnscht, sie wurden nicht bef\u00f6rdert und sportlich mit Argumenten ausgetragen, nein, ihnen wurde kein Raum gegeben, sie wurden abgew\u00fcrgt, unkonventionelle Fragen oder provokante Ideen waren nicht erw\u00fcnscht, es gab keine offenen Foren f\u00fcr (musik-)wissenschaftlichen Austausch, keine inoffiziellen Begegnungsst\u00e4tten. Stattdessen wurden etablierte, akademische Hierarchien gepflegt, auf Titel und Werdegang wurde genau geachtet. Professoren waren \u201euntouchable\u201c, angeblich immer im Stress, f\u00fcr normale Studierende kaum erreichbar. Ihnen wurde zugearbeitet von Privatdozenten, Doktoranten, Sekret\u00e4rinnen, HiWis und Tutoren, ein opportunistisches System in dem keiner etwas riskieren wollte\/konnte, denn die Stellen sind schwer umk\u00e4mpft. Kein Platz also f\u00fcr offenen, (musik-)wissenschaftlichen Diskurs.<br \/>\nVon Seiten einiger weniger Lehrbeauftragten und Mitstudenten hatte es ein paar Lichtblicke gegeben, im Gro\u00dfen und Ganzen war ich von den Strukturen jedoch ma\u00dflos entt\u00e4uscht, von meinen F\u00e4chern aber nach wie vor begeistert. Nach dem Ende meines Magisterstudiums brauchte ich deswegen etwas Abstand und stellte f\u00fcr mich fest, dass die konservativen, festgefahrenen Strukturen vielleicht eine Besonderheit meiner Alma Mater gewesen sein k\u00f6nnten. Mittlerweile war mir klarer, wohin sich mein fachliches Interesse ausrichtete, ich begann entsprechende Fachliteratur zu sammeln, mich einzulesen, vereinbarte Termine, f\u00fchrte Gespr\u00e4che und fand schlie\u00dflich einen Doktorvater, der bereit war mein Promotionsprojekt zu betreuen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Promotionszeit war ich Externer, das hei\u00dft, ich hatte w\u00e4hrend der Zeit keinen Job oder Lehrauftrag an der Hochschule. Das ist ungew\u00f6hnlich, meist sind eine befristet Anstellung und die M\u00f6glichkeit zur Promotion in Deutschland eng miteinander verkn\u00fcpft. Zumeist ergeben sich daraus ungesunde Abh\u00e4ngigkeiten zwischen Doktorand und Betreuer. Bei mir stand das nicht zur Debatte, weil eine entsprechende Stelle nicht existierte und f\u00fcr mich auch nicht von besonderem Interesse gewesen w\u00e4re. Ich verdiente mein Geld zu dem Zeitpunkt auf sehr angenehme Weise als Instrumentalp\u00e4dagoge und freier Musiker. Mein spezieller Status brachte aber auch organisatorische Nachteile mit sich. Andere Promotionsstudenten, die Mo-Fr im Vor- oder Nebenzimmer ihres Profs verbrachten, waren dauerhaft und topaktuell \u00fcber neuste Entwicklungen informiert, weil der Informationsfluss der Fakult\u00e4t mehr oder weniger \u00fcber ihren Schreibtisch ging bzw. sie beim gemeinsamen Kaffee oder Mittagsessen davon Wind bekamen. Im Gegenzug wurden sie allerdings st\u00e4ndig durch auferlegte Handlangert\u00e4tigkeiten von ihrer eigentlichen Arbeit abgehalten. Meist hatten (und haben) sie halbe Stellen, verrichten aber die Arbeit ganzer Stellen, ihre wissenschaftlichen Arbeiten kommen nicht vom Fleck, sie m\u00fcssen an Abenden, Wochenenden und im Urlaub schreiben. Oft ziehen sich ihre Doktorarbeiten \u00fcber viele Jahre in die L\u00e4nge, manche werden damit nie fertig.<\/p>\n<p>Ich konnte mir dagegen meine Zeit frei einteilen, bekam aber viele Dinge zu sp\u00e4t oder gar nicht mit. Ich versuchte meinen Betreuer wenigstens 1-2 im laufenden Semester zu sehen, eine Arbeitsprobe zuzumailen und bei einem gemeinsamen Mittagessen zu besprechen. Obwohl ich Doktorand war, war es f\u00fcr mich aber fast immer schwer einen Termin zu bekommen. Oft lagen zwischen dem Versenden der Arbeitsprobe und einer konkreten inhaltlichen Fragestellung 2-3 Wochen. In der Zeit hatte ich l\u00e4ngst eine eigene Antwort gefunden, eine L\u00f6sung improvisiert und weitergeschrieben, bei den Treffs hatte ich l\u00e4ngst neue Themen zu besprechen, aber eine neuere Arbeitsprobe hatte der Betreuer nicht mehr bekommen, nicht ausgedruckt, nicht gelesen.<br \/>\nNoch mehr als im Grund- und Hauptstudium fehlte mir ein verl\u00e4sslicher Ansprechpartner, ein erfahrenes Gegen\u00fcber, ich verlor unheimlich viel Zeit, weil ich Umwege machte, im Nebel rumstocherte, an Lappalien kleben blieb, vermeidbare Fehler machte. Ich fuhr deswegen zu Tagungen und Kongressen, hielt Vortr\u00e4ge, h\u00f6rte mir andere Vortr\u00e4ge an. Die Hierarchien zwischen etablierten Professoren, Privatdozenten, Doktoranten und einfachen Studenten war dort dieselbe wie an Uni und Hochschule meiner Heimatstadt. Professoren blieben unter sich, vollkommene Ellbogenmentalit\u00e4t, Buckeln nach oben, Treten nach unten. Es gab hier punktuellen wissenschaftlichen Austausch, aber die Themen waren extrem speziell, die Zeit extrem knapp (15-20 Min. Vortrag, 5-10 Min Diskussion). Die wohl wichtigste Erfahrung war, dass sich andere zum Teil in viel prek\u00e4reren Situationen befanden als ich (Geldnot, Zeitnot, schlechte Stimmung, Isolation, etc.).<\/p>\n<p>Im Nachschlag werden einige ausgew\u00e4hlte Vortr\u00e4ge solcher Tagungen verschriftlicht und in einem Jahrbuch oder Tagungsband zusammengefasst. Der erscheint dann meist 12-18 Monate sp\u00e4ter als Buch, ist also alles andere als eine unmittelbare \u00c4u\u00dferung, sondern eine komplett ausgearbeitete und abgesicherte These. Es kommt dazu, dass das Schreiben eines Artikels nicht finanziell honoriert wird, das hei\u00dft, ein Autor schreibt je nach Aufwand ca. 2-6 Wochen ohne jede Bezahlung an solch einem Text. Das k\u00f6nnen sich festangestellte Professoren leisten, Doktoranden und einfache Studenten eher nicht, die schreiben ja bereits an ihren Promotionsschriften, Master- und Bachelorarbeiten ohne was daf\u00fcr zu bekommen.<br \/>\nIch kann mich erinnern, dass mein Betreuer kurz vor der Abgabe meiner Promotionsschrift ein paar Kollegen aus dem Flur zusammentrommelte um f\u00fcr mich als Zuh\u00f6rer zur Verf\u00fcgung zu stehen. Ich referierte eine ca. 30 Min Zusammenfassung meines Themas an dem ich bis dahin ca. 6 Jahre recherchiert und \u00fcber 400 Seiten geschrieben hatte. Es kamen schlie\u00dflich drei von vielen Eingeladenen, einer kam sp\u00e4ter, eine andere musste fr\u00fcher gehen, mein Betreuer war die ganze Zeit da, mit meinem popmusikalischen Thema war keiner im Ansatz vertraut. Vielmehr inhaltlichen Austausch gab es kaum, mit dem Vorsitzenden des Promotionsausschusses ging es meist um Termine und Formalit\u00e4ten (Ist eine Ver\u00f6ffentlichung als ebook erlaubt oder eine kostenintensive Printversion erforderlich?). \u00c4hnlich lief es auch w\u00e4hrend der Pr\u00fcfung. Alle beteiligten Pr\u00fcfer hatten sichtlich Angst sich mit einer verf\u00e4nglichen Frage vor den Kollegen und dem Protokollf\u00fchrer zu blamieren. Ich war inhaltlich auf eine Verteidigung meiner These eingestellt, ein Diskurs oder eine Diskussion, die diesen Namen verdient, entstand an diesem Tag leider nicht. Ich bin von keinem der Beteiligten jemals wieder auf mein Promotionsthema angesprochen worden.<\/p>\n<p>Nach diesen diversen Erfahrungen stelle ich mir heute als promovierter Musikwissenschaftler die Frage: Wo findet eigentlich musikwissenschaftlicher Diskurs statt?<br \/>\nMeine ern\u00fcchternde Erfahrung hat mir gezeigt, dass ein Diskurs nicht in den Vorlesungen und Seminaren von Hochschulen und Universit\u00e4ten stattfindet, jeder arbeitet f\u00fcr sich, es gibt kaum Austausch, kein Interesse aneinander, keine Fragestunde, Sprechstunden sind knapp bemessen, seit Bologna z\u00e4hlen noch mehr als bereits vorher Noten, Punkte, Scheine, Diskussionen gelten als Zeitverschwendung. Unmittelbar findet ein Diskurs meiner Erfahrung nach auch nicht bei Kongressen und Tagungen statt, dazu sind derlei Veranstaltungen schon strukturell viel zu exklusiv (Anreisekosten, \u00dcbernachtungskosten, Eintrittsgeld (selbst f\u00fcr Referenten), kaum zirkulierte Ank\u00fcndigungen, extrem langfristige Planung. Die Professoren bleiben unter sich, f\u00fcr aufstrebende, etablierte Kr\u00e4fte ist es ein Pr\u00e4sentationsforum, eine Jobmesse, ein Who-is-Who, es geht dabei nicht in erster Linie um Inhalte oder Argumente.<br \/>\nAuff\u00e4llig ist auch, dass es nahezu keine Kritik musikwissenschaftlicher Literatur gibt. In den Feuilletons von etablierten Zeitungen und Zeitschriften werden solche Inhalte nicht besprochen. In den allermeisten F\u00e4llen haben die Autoren keine eigenen Webseiten (stattdessen standardisierte und oft deutlich veraltete Bios auf dem eigenen Uni-Server), von einem Blog mit Kommentarfunktion ganz zu schweigen. Selbst Fachkollegen haben keine Zeit oder kein Interesse derartige Texte zu lesen, allenfalls ein sog. Abstract, eine ca. halbseitige Zusammenfassung. Bestenfalls k\u00f6nnen die Autoren einen Kollegen \u00fcberreden wenigstens einen ank\u00fcndigungsartigen Text zu verfassen. Auf eine Buchver\u00f6ffentlichung substanziell zu reagieren, eine alternative Sichtweise aufzeigen? Warum sich die Arbeit machen, warum sich Kollegen zu Gegnern machen, warum Gr\u00e4ben aufrei\u00dfen? Es gibt umfangreiche, aufw\u00e4ndige Sammelb\u00e4nde die Monate und Jahre nach Erscheinen keine einzige Kundenrezension beim f\u00fchrenden Versandbuchh\u00e4ndler Amazon vorweisen k\u00f6nnen. Startet man eine Google-Suche findet man au\u00dfer den Verlagsseiten keine weitere Erw\u00e4hnung. Die Leute arbeiten einsam und isoliert vor sich hin, reagieren nicht auf die Thesen anderen und \u00e4rgern sich vermutlich selbst dar\u00fcber keine Reaktionen hervorgerufen zu haben.<\/p>\n<p>Ich habe bald festgestellt, dass die Ver\u00f6ffentlichung wissenschaftlicher Aufs\u00e4tze in Printformat nicht meine Sache sind. Es dauert lange bis eine These entwickelt und eine solcher Arbeit wasserdicht formuliert ist, man kann sie dann einreichen, eventuell wird sie abgelehnt, vielleicht nach weiteren Ver\u00e4nderungen angenommen, dann erscheint der Text 12-24 Monate sp\u00e4ter in Kleinstauflage in einem Sammelband f\u00fcr 30-60 Euro, es gibt keine Werbung, keine Besprechungen, keine Reaktionen. Durchbl\u00e4ttern werden das Buch wohl nur die Autoren, die einen Beitrag geleistet haben, um sicher zu gehen, dass sie auch wirklich drin sind, an den Text werden sie sich im Detail kaum noch erinnern k\u00f6nnen, es ist zu lange her. Als Au\u00dfenstehender k\u00f6nnte man sich fragen, warum tun sich die Autoren so was dann \u00fcberhaupt an? Tja, die Antwort ist, sie haben keine andere Wahl, wenn sie eine wissenschaftliche Stelle im deutschen Bildungssystem haben wollen. In der deutschen Geisteswissenschaft ist die Anzahl der wissenschaftlichen Ver\u00f6ffentlichungen die harte W\u00e4hrung in der gezahlt wird, nach der Professuren vergeben werden. Und da kommt es nicht einmal in zweiter Linie auf den Inhalt an und schon gar nicht auf den erfolgten oder folgenden Diskurs an (die Texte liest wie gesagt sowieso kaum einer). Die Anzahl und Orte der Ver\u00f6ffentlichungen werden wie Troph\u00e4en gesammelt, es z\u00e4hlt der sogenannte Hirschindex oder Hirschfaktor.<\/p>\n<p>Als Diskursmedium bietet sich das Web 2.0 idealerweise an. Es ist nahezu kostenlos, fast jeder hat freien Zugang, es ist rund um die Uhr ge\u00f6ffnet, arbeitet in Echtzeit, Zitate, Tondokumente, Videos etc. k\u00f6nnen problemlos verlinkt werden. Au\u00dferdem blendet es Hierarchien nahezu aus und durch die schriftliche Form werden Argumente versachlicht. Selbst f\u00fcr sehr spezielle Themen k\u00f6nnen sich Interessierte zusammenfinden und nicht nur Thesen und Argumente, sondern auch Erfahrungen und Tipps austauschen.<br \/>\nIch betreibe den \u201eDennis Sch\u00fctze Blog\u201c seit Anfang 2013 und schreibe \u00fcber Musik, Videos, Filme, B\u00fccher, Notenausgaben, Konzerte, Reisen und Geschichten, die im weitesten Sinne mit Popmusik und Popkultur zu tun haben. Ich kann schreiben was ich will und es sofort ver\u00f6ffentlichen. Es sind Kritiken, Erlebnisberichte, Ank\u00fcndigungen, Kurzgeschichten, Fotoserien, Meinungen und Kommentare dabei. Auf einige meiner Artikel bekomme ich von Lesern ausf\u00fchrliche und zum Teil sehr fundierte Reaktionen. Seit ich meinen Blog schreibe, lese und kommentiere ich auch Artikel anderer Blogs und profitiere stark davon. Ich habe den Eindruck, dass ich mich endlich in einem fruchtbaren und anregenden, intellektuellen Austausch befinde. K\u00f6nnen das Web 2.0 und Blogs die Zukunft des musikwissenschaftlichen Diskurs sein? Ich meine, es ist momentan die viel versprechendste Form der themenspezifischen, weltweit-\u00f6ffentlichen Kommunikation.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine Studienzeit liegt schon eine Weile zur\u00fcck. Als ich das (Zweit-) Studium der Musikwissenschaft an der bayerischen Universit\u00e4t meiner Heimatstadt antrat, hatte ich gerade das Diplom an einer Hochschule f\u00fcr Musik absolviert. 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