{"id":3639,"date":"2016-03-27T16:15:26","date_gmt":"2016-03-27T14:15:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dennisschuetze.de\/blog\/?p=3639"},"modified":"2016-03-27T16:15:26","modified_gmt":"2016-03-27T14:15:26","slug":"my-favourite-jazz-albums","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/2016\/03\/27\/my-favourite-jazz-albums\/","title":{"rendered":"My Favourite Jazz Albums"},"content":{"rendered":"<p>Jazzmusik habe ich als Kind erstmals durch die Schallplattensammlung meines Vaters kennengelernt, das war allerdings eher traditioneller Jazz von Musikern und Gruppen wie z.B. Sidney Bechet, Louis Armstrong, Firehouse Five plus Two oder Ramsey Lewis. In meiner Jugend lag dann eigentlich nichts ferner als Jazz zu h\u00f6ren, obwohl Musik selbst sehr wohl eine gro\u00dfe und immer gr\u00f6\u00dfere Rolle gespielt hat. \u00a0Auch in der Schule, Musikschule, Berufsfachschule wurde hier kein entscheidender oder nachhaltiger Beitrag geleistet. Erst im Musikstudium am W\u00fcrzburger Konservatorium gab es Mitstudenten, die nicht Klassik (wie ich), sondern eben Jazz studierten, sie waren interessiert am technisch-instrumentalen Fortkommen, aber ganz ehrlich, die meisten von denen h\u00f6rten selbst allenfalls mal jazzverwandtes, aber nicht gerade Jazz. Das fiel mir besonders auf, als ich freiwillig (als \u201eKlassiker\u201c) die Kurse Jazzharmonielehre und Jazzgeschichte besuchte. <!--more-->Immer wenn ab und an mal ein Musikbeispiel f\u00fcr Demonstrationszwecke aufgelegt wurde, verzog die verpflichtend versammelte Studentenschaft regelm\u00e4\u00dfig die Gesichter und r\u00fcmpfte die Nasen. Ganz vorbei war es immer dann, wenn es etwas \u201emoderner\u201c wurde, also z.B. Ornette Coleman oder Sun Ra erklang: Es wurden mit den Augen gerollt, resigniert ausgeatmet, ob dieser akustischen Zumutung, man sah auf die Uhr, checkte das Smartphone, machte sich lustig \u00fcber diesen Quatsch, der ja wohl ganz offensichtlich keine Musik mehr sei. Gerade junge Menschen und insbesondere Musiker k\u00f6nnen mitunter extreme Spie\u00dfer sein.<br \/>\nAndererseits: Bis heute kenne ich unter Verwandten, Bekannten und Freunden ebenfalls kaum jemanden, der gerne und passioniert Jazz h\u00f6rt, mit den Traditionen, der Geschichte, den K\u00fcnstlern und essentiellen Einspielungen vertraut w\u00e4re. Ich selbst habe mir anfangs auch etwas schwer getan, das muss ich einr\u00e4umen, es lag wohl zum Teil daran, dass es so ganz ohne Orientierungspunkte nicht ganz leicht war einen Einstieg zu finden, das mittlerweile historische \u201eJazzbuch\u201c von Joachim-Ernst Behrend bot da ein brauchbare Richtschnur. Herangef\u00fchrt wurde ich interessanterweise aber auch \u00fcber Fotob\u00e4nde in s\/w, in denen die Jazzmusiker einfach unfassbar cool aussahen. Die Autobiographie von Miles Davis besorgte dann den Rest. \u00dcber die Jahre habe ich mir essentielle und epochale Alben besorgt, durchgeh\u00f6rt und sch\u00e4tzen gelernt. Gerade habe ich wieder eine Phase in der ich (in meiner Freizeit) sehr viel Jazz h\u00f6re und ich genie\u00dfe das sehr.<br \/>\nObwohl es nahe liegen w\u00fcrde, gehe ich zu Jazzsessions und Konzerten zumindest in Deutschland nicht so gerne, das ist f\u00fcr mich in der allermeisten F\u00e4llen zu akademisch und ber\u00fchrt mich nicht.<\/p>\n<p>Im Folgenden habe ich meine 12 Lieblingsjazzalben in chronologischer Reihenfolge zusammengestellt. Wenn ich diese Liste vor 20 Jahren gehabt h\u00e4tte, h\u00e4tte ich mir einige Umwege (und viel Geld) sparen k\u00f6nnen, allerdings ist hier &#8211; wie so oft &#8211; wohl auch der Weg das Ziel und ich war jedes Mal begeistert, wenn ich eine Neuentdeckungen machen konnte. Oft habe ich erst im Nachhinein erkannt, dass meine Lieblingsalben auch ganz allgemein als wegweisend und bedeutend eingesch\u00e4tzt werden. \u00dcbrigens: Auff\u00e4llig wenige Gitarristen in der Liste, aber das f\u00e4llt vielleicht nur mir auf. Here we go:<\/p>\n<p>Chet Baker: Chet Baker Sings (Pacific Jazz, 1954)<br \/>\nJohn Coltrane: Soultrane (Prestige, 1958)<br \/>\nCannonball Adderley: Somethin\u2019 Else (Blue Note, 1958)<br \/>\nDave Brubeck: Time Out (Columbia, 1959)<br \/>\nMiles Davis: Kind of Blues (Columbia, 1959)<br \/>\nCharles Mingus: Mingus Ah Um (Columbia, 1959)<br \/>\nJoe Henderson: Page One (Blue Note, 1963)<br \/>\nPaul Desmond: Bossa Antigua (RCA Victor, 1964)<br \/>\nThe Horace Silver Quintet: Song for my Father (Blue Note, 1964)<br \/>\nStan Getz \/ Joao Gilberto: Getz\/Gilberto (Verve, 1964)<br \/>\nLee Morgan: The Sidewinder (Blue Note, 1964)<br \/>\nKenny Burrell: Midnight Blue (Blue Note, 1967)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jazzmusik habe ich als Kind erstmals durch die Schallplattensammlung meines Vaters kennengelernt, das war allerdings eher traditioneller Jazz von Musikern und Gruppen wie z.B. Sidney Bechet, Louis Armstrong, Firehouse Five plus Two oder Ramsey Lewis. 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