{"id":3902,"date":"2016-06-27T11:33:05","date_gmt":"2016-06-27T09:33:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dennisschuetze.de\/blog\/?p=3902"},"modified":"2016-06-27T11:33:05","modified_gmt":"2016-06-27T09:33:05","slug":"album-24-hours-to-nowhere-von-hugo-race-fatalists","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/2016\/06\/27\/album-24-hours-to-nowhere-von-hugo-race-fatalists\/","title":{"rendered":"Album: \u201e24 Hours to Nowhere\u201c von Hugo Race Fatalists"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/HugoRaceFatalists.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-3901\" src=\"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/HugoRaceFatalists-300x269.jpg\" alt=\"RACE_FATALIST_DIGIPACK_PRINT.indd\" width=\"300\" height=\"269\" srcset=\"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/HugoRaceFatalists-300x269.jpg 300w, https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/HugoRaceFatalists-1024x918.jpg 1024w, https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/HugoRaceFatalists-768x688.jpg 768w, https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/HugoRaceFatalists-1200x1075.jpg 1200w, https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/HugoRaceFatalists.jpg 1500w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Hugo Race ist australischer Rockmusiker und Musikproduzent. In den fr\u00fchen 1980er Jahren war er f\u00fcr einige Zeit Mitmusiker seines Landsmanns Nick Cave, als der seine Bad Seeds formierte. Man hat bis heute den Eindruck, dass die beiden viel voneinander gelernt und\/oder \u00fcbernommen haben. Songwriting, Instrumentarium, Arrangement und musikalische Weltanschauung weisen un\u00fcberh\u00f6rbare Parallelen zueinander auf und f\u00fcr H\u00f6rer, die nicht in das jeweilige Werk eingearbeitet sind, k\u00f6nnen die beiden Musikerpers\u00f6nlichkeiten zum Verwechseln \u00e4hnlich klingen. Race stieg allerdings schon bald wieder bei den Bad Seeds aus, verweilte noch ein Weilchen im Mutterland, bevor er 1989 erst nach Berlin abwanderte und danach in weiteren europ\u00e4ischen L\u00e4ndern Station machte. Sein Werkkatalog ist beeindruckend: Seit Mitte der 1980er hat Race nahezu jedes Jahr mindestens ein eigenes Album ver\u00f6ffentlicht, diese auf verschiedenen Kontinenten mit Konzerttourneen promotet und nebenbei f\u00fcr andere produziert. Die kontinuierlichsten Bandformationen waren Hugo Race and the True Spirit, Hugo Race Fatalists und Dirtmusic.<!--more--><\/p>\n<p>Hugo Race Fatalists sind eine Zusammenarbeit von Race mit der italienischen Instrumentalband Sacri Cuori, bestehend aus Antonio Gramentieri und Diego Sapignoli. Das Albumdebut \u201eFatalists\u201c erschien 2010, ein Jahr sp\u00e4ter folgte \u201eWe never had control\u201c (2011). Kurz danach verlie\u00df Race Europa und siedelte zur\u00fcck in sein Heimatland. Nach etwas, das wie eine Kreativpause anmutet, erschien nun im Mai das dritte Album der Formation auf dem deutschen Stammlabel Glitterhouse. Es tr\u00e4gt den Titel \u201e24 Hours to Nowhere\u201c und man bekommt ziemlich genau das, was man erwarten durfte, wenn man sich den Werdegang des Hugo Race ins Ged\u00e4chtnis ruft. Der Vergleich wird ihm vermutlich nicht gefallen, aber die d\u00fcsteren, dreckigen Songs, Sounds und Samples erinnern immer wieder stark an Nick Cave. Man muss Race und seinen Begleitmusikern allerdings zugute halten, dass es sich dabei immerhin um eine sehr aktualisierte und dadurch absolut zeitgem\u00e4\u00dfe Variante dieses Australian Gothic Genres handelt und das hat man ausgerechnet von Cave schon lange nicht mehr geh\u00f6rt (was macht der eigentlich gerade?).<\/p>\n<p>Das straffe Album (10 Tracks, 40 Min. Laufzeit) startet mit dem stimmungsvollen und d\u00fcsteren Titelsong \u201e24 Hours to Nowhere\u201c und wird im weiteren Verlauf \u00e4hnlich fortgesetzt: viel Midtempo und Balladen, maskuliner Bariton, dunkle Zerrsounds im gro\u00dfen Hallraum, dazu fette B\u00e4sse und hin und wieder knackige Drumloops. Neben acht eigenen Songs werden auch \u201eIt\u2019ll never happen again\u201c von Tim Hardin und \u201eBallad of Easy Rider\u201c von Roger Mc Guinn eindrucksvoll interpretiert. Das CD-Album kommt im wertigen Digipack, das Booklet enth\u00e4lt alle Songtexte zum Mitlesen\/-singen und ein passendes Sammelsurium von in Schwarz-, Grau und Braunt\u00f6nen Fotografiereproduktionen.<\/p>\n<p>Hier das Video zum Song \u201eBallad of Easy Rider\u201c. Tourtermine von Hugo Race &amp; the True Spirit gingen Anfang Juni zu Ende. Tourtermine mit den Fatalists sind nicht angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"584\" height=\"438\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/IfDaQUIPQ_A?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hugo Race ist australischer Rockmusiker und Musikproduzent. In den fr\u00fchen 1980er Jahren war er f\u00fcr einige Zeit Mitmusiker seines Landsmanns Nick Cave, als der seine Bad Seeds formierte. Man hat bis heute den Eindruck, dass die beiden viel voneinander gelernt &hellip; <a href=\"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/2016\/06\/27\/album-24-hours-to-nowhere-von-hugo-race-fatalists\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[5,19,14,8,15,7],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3902"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3902"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3902\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3902"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3902"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3902"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}