{"id":4360,"date":"2017-01-21T08:55:28","date_gmt":"2017-01-21T07:55:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dennisschuetze.de\/blog\/?p=4360"},"modified":"2017-01-21T08:55:28","modified_gmt":"2017-01-21T07:55:28","slug":"liner-notes-urban-chic-country-cool-side-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/2017\/01\/21\/liner-notes-urban-chic-country-cool-side-2\/","title":{"rendered":"Liner Notes: Urban Chic &#038; Country Cool (Side 2)"},"content":{"rendered":"<p>Das Album \u201eUrban Chic &amp; Country Cool\u201c erscheint weltweit am 20. Januar 2017 auf allen g\u00e4ngigen Download- und Streamingportalen. Weil es keine gepresste CD und demzufolge auch kein Booklet mehr gibt, hier Einzelheiten zu Besetzung und ein pers\u00f6nlicher Kommentar zur Songauswahl. (<a href=\"http:\/\/www.dennisschuetze.de\/blog\/2017\/01\/20\/liner-notes-urban-chic-country-cool-side-1\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Erster Teil, Side 1<\/a>)<\/p>\n<p><strong>07. Don\u2019t it make my brown eyes blue (Richard Leigh)<\/strong><br \/>\nDennis Sch\u00fctze: vocals, acoustic guitar, lap-steel, piano, epiano, Mandy St\u00f6hr: background vocals, Camilo Goitia: bass, drum programming<\/p>\n<p>Der Song f\u00e4llt in die gleich Kategorie wie der Vorg\u00e4nger #06 \u201eL.A. International Airport\u201c. Ich kenne ihn aus meiner Kindheit, wahrscheinlich aus der Plattensammlung meines Vaters und\/oder durch das jahrelange passiv h\u00f6ren der amerikanischen Countrycharts im AFN. \u201eThe smaller the numbers, the bigger the hits.\u201c Als Kind verstand ich nicht wie braune Augen blau werden k\u00f6nnen. Inzwischen wei\u00df ich Bescheid. Mandy St\u00f6hr hat hier himmlische Backings eingesungen, sweet as honey, danke daf\u00fcr. \u201eUntil the next week when once again we count down the fourty biggest hits in the USA. Keep your feet on the ground and keep reaching for the stars, and leave your radio\/dial tuned right where it is.\u201c (Casey Kasem)<!--more--><\/p>\n<p><strong>08. Walkin\u2019 in the Country (Vernon Rust &amp; Keith Urban)<\/strong><br \/>\nDennis Sch\u00fctze: vocals, banjo, acoustic &amp; electric guitars, Mandy St\u00f6hr: background vocals, Camilo Goitia: bass, Jan Hees: drums<\/p>\n<p>Irgendwann Ende der 1990er Jahre empfahl mir der W\u00fcrzburger Songwriter Markus Rill das erste und einzige Album von \u201eThe Ranch\u201c und ich fand es sensationell. Sp\u00e4ter stellte sich heraus, dass der S\u00e4nger und Gitarrist niemand geringeres war als Keith Urban, der machte danach als geb\u00fcrtiger Australier ja eine steile Solokarriere in der US-amerikanischen Countrymusik. Mit seinem sp\u00e4teren Popcountry konnte ich nicht mehr so viel anfangen, \u201eThe Ranch\u201c legte ich immer wieder mal ein, er demonstriert hier ganz nebenbei auch sein K\u00f6nnen als begnadeter Gitarrist. \u201eWalkin\u2019 the Country\u201c wollte ich deswegen immer mal spielen, schob es aber wegen der enormen spieltechnischen Herausforderung immer wieder auf. Der Titel passte nun so gut zum Albumkonzept, dass es keine Ausrede mehr gab. Erst habe ich Jochen Volpert darum gebeten die Gitarre einzuspielen, der biss aber nicht so richtig an, war ihm wohl zu aufw\u00e4ndig, also musste ich es selbst machen, hat mich ein paar Wochen besch\u00e4ftigt bis ich es in den Fingern hatte, war anstrengend, aber hat sich gut angef\u00fchlt. Urban schafft es gleichzeitig dazu zu singen und es sieht bei ihm aus wie ein Piece of cake.<\/p>\n<p><strong>09. Summer Wine (Lee Hazlewood)<\/strong><br \/>\nDennis Sch\u00fctze: vocals, acoustic &amp; electric guitars, ukulele, Sandra Buchner: vocals, Camilo Goitia: bass, piano &amp; drum programming<\/p>\n<p>Den Song habe ich schon seit Jahren auf der Liste und wurde mir von verschiedener Seite auch immer wieder vorgeschlagen. Duettpartner ist die W\u00fcrzburger S\u00e4ngerin Sandra Buchner, mit der ich inzwischen auch andere Produktionen gemacht habe. Ist der erste Song des Albums, der fertig war. Das Arrangement stammt zum gr\u00f6\u00dften Teil von Camilo Giotia, danke daf\u00fcr und den ganzen Rest.<\/p>\n<p><strong>10. Mississippi Lady (Jim Croce)<\/strong><br \/>\nDennis Sch\u00fctze: vocals, acoustic &amp; electric guitars, piano, Mandy St\u00f6hr: background vocals, Camilo Goitia: bass, Jan Hees: drums<\/p>\n<p>Ein Song von Jim Croce muss auf jedem Album mit Fremdmaterial von mir dabei sein. Ich komme einfach nicht los von diesem Mann. Seine Songs werden f\u00fcr mich einfach nicht langweilig, obwohl ich sie schon so oft geh\u00f6rt und gesungen habe. \u201eMississippi Lady\u201c ist ein Bonussong in seinem fr\u00fch vollendeten Werk. Mir gefiel der informelle Sessioncharakter seiner Einspielung. Thematisch passte er auch gut zum meinem Album. Arbeite gerade an einem Re-Enactment seines kompletten ersten Albums, deswegen kamen ein paar andere naheliegende Kandidaten nicht in Frage.<\/p>\n<p><strong>11. Louisiana Man (Doug Kershaw)<\/strong><br \/>\nDennis Sch\u00fctze: lead &amp; background vocals, acoustic guitar, lap-steel, electric bass, percussion<\/p>\n<p>Mein Vater erz\u00e4hlte mir, dass die ersten, amerikanischen Astronauten auf dem Mond \u00fcber Funk von der Erde aus gefragt wurden, welchen Song sie gerne h\u00f6ren w\u00fcrden und einer von ihnen w\u00fcnschte sich \u201eLouisiana Man\u201c von Doug Kershaw. Der Songtext beschreibt wunderbar das einfache, abgeschiedene und naturverbundene Leben der Cajons in den unwirtlichen S\u00fcmpfen Louisianas. Ich stelle mir vor, wie die Astronauten auf dem Mond dieses musikalische St\u00fcck Heimat durch ihre Helmkopfh\u00f6rer h\u00f6ren und dabei den magischen, blau-wei\u00dfen Erdball aus galaktischer Ferne betrachten.<\/p>\n<p><strong>12. Poison Girl (Chris Whitley)<\/strong><br \/>\nDennis Sch\u00fctze: lead &amp; background vocals, acoustic &amp; electric guitar, lap-steel, Mandy St\u00f6hr: background vocals, Camilo Goitia: bass, Jan Hees: drums<\/p>\n<p>Von Chris Whitley h\u00f6rte ich zum ersten Mal, als ich mir eine gebrauchte Resonatorgitarre im Ruhrgebiet kaufte. Um sie anzutesten, holte ich meinen Slide raus und spielte ein paar Licks. Der Verk\u00e4ufer meinte dann, das w\u00fcrde sich anh\u00f6ren wie Chris Whitley, ob ich den kenne. Kannte ich nicht. Ich kaufte die Kiste und als ich wieder nach hause getrampt war (dauerte ewig), lag nur ein paar Tage sp\u00e4ter das Debutalbum \u201eLiving with the Law\u201c als billige CD auf dem Tisch eines Flohmarktstands auf den W\u00fcrzburger Mainwiesen. Schicksal? Ich griff zu und war vom Slidespiel und noch mehr vom Gesang begeistert. Habe dann alle weiteren Alben gekauft und ihn mehrfach live gesehen. Ein fantastischer K\u00fcnstler, leider im Nov 2005 viel zu jung verstorben. Noch besser zum Album gepasst h\u00e4tte der Song \u201eBig Sky Country\u201c, aber \u201ePoison Girl\u201c lag mir gesanglich einfach besser. Besteht eigentlich nur aus 2-3 Akkorden. Wer sagt, dass man mehr braucht um einen anst\u00e4ndigen Song zu schreiben?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Album \u201eUrban Chic &amp; Country Cool\u201c erscheint weltweit am 20. Januar 2017 auf allen g\u00e4ngigen Download- und Streamingportalen. 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