{"id":4539,"date":"2017-03-28T08:03:36","date_gmt":"2017-03-28T06:03:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dennisschuetze.de\/blog\/?p=4539"},"modified":"2017-03-28T08:03:36","modified_gmt":"2017-03-28T06:03:36","slug":"noten-best-of-pop-rock-for-acoustic-guitar-von-beat-scherler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/2017\/03\/28\/noten-best-of-pop-rock-for-acoustic-guitar-von-beat-scherler\/","title":{"rendered":"Noten: \u201eBest of Pop &#038; Rock for Acoustic Guitar\u201c von Beat Scherler"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/BestOfPopRockCover.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-4538\" src=\"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/BestOfPopRockCover-230x300.jpg\" alt=\"\" width=\"230\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/BestOfPopRockCover-230x300.jpg 230w, https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/BestOfPopRockCover.jpg 383w\" sizes=\"(max-width: 230px) 100vw, 230px\" \/><\/a>Beat Scherler hat in Z\u00fcrich studiert, arbeitet als Instrumentalp\u00e4dagoge und bet\u00e4tigt sich als Herausgeber von umarrangierten Popsongs. Mit seinem Vornamen w\u00e4re er pr\u00e4destiniert gewesen f\u00fcr eine Karriere als Schlagzeuger oder wenigstens Percussionist, aber er hat sich f\u00fcr die klassische Gitarre entschieden und ver\u00f6ffentlicht in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden instrumentale Umarbeitungen zeitgen\u00f6ssischer Popsongs. Die Reihe \u201eBest of Pop &amp; Rock for Acoustic Guitar\u201c erscheint seit mehr als 10 Jahren und umfasst ca. ein Dutzend Hefte mit jeweils acht Songs. 2016 wurde von Scherler ein Abk\u00f6mmling dieser Reihe mit dem Zusatz \u201elight\u201c ver\u00f6ffentlicht, es soll sich also wohl um leicht zu spielende Arrangements handeln. Au\u00dferdem steht da noch \u201e1\u201c, was wohl bedeutet, dass bereits weitere B\u00e4nde geplant sind.<!--more--><\/p>\n<p>Scherlers Auswahl ist zum Zeitpunkt der Ver\u00f6ffentlichung meist hochaktuell, das hei\u00dft, die in den Heftchen enthaltenen Songs haben eine Chartplatzierung oder laufen rauf und runter im (Format-)Radio. Das hat den Vorteil, dass sie einem fast immer einigerma\u00dfen gel\u00e4ufig sind. Der Nachteil ist, dass die meisten der Songs bereits kurz nach Ver\u00f6ffentlichung der Noten oftmals komplett runtergenudelt oder als tagesaktuelle Popkommerzware von gestern l\u00e4ngst ihre Aktualit\u00e4t verloren haben. Es kommt dazu, dass Scherler vorzugsweise Songs mit starken Vocals und gleichzeitig schwacher Melodief\u00fchrung ausw\u00e4hlt. Das ist nicht unbedingt ihm anzulasten, diese Pr\u00e4ferenz geh\u00f6rt ob man will oder nicht zur popmusikalischern \u00c4sthetik. Moderne Popsongs basieren nun mal auf Beats, Grooves, Sounds, Stimmfarbe und Songtext. Wenn man das alles aber wegl\u00e4sst (was bei einem Arrangement f\u00fcr akustische Gitarre gezwungenerma\u00dfen passiert), bleibt vom Song nicht viel mehr \u00fcbrig als etablierte Harmoniefolgen und pentatonische Melodiefetzen ohne Schmiss. Die Songs werden in den gut gemeinten und ordentlich erstellten Arrangements von Scherler zum Schatten ihrer selbst und man muss die Vorlagen schon vorbehaltlos gern haben um dar\u00fcber hinwegsehen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Es kommt dazu, dass Schwerler von acht Songs ganze sieben in C\/Am gesetzt hat und alle im moderaten Balladenbereich angesiedelt sind. Diese erschreckend \u00e4hnlichen Parameter f\u00fchren dazu, dass man zuweilen kaum erkennt, wann das eine Lied zu Ende und das n\u00e4chste bereits angefangen hat. F\u00fcr die Bezeichnung \u201elight\u201c sind die St\u00fccke dann auch rhythmisch zu schwer und Aufwand und Ergebnis stehen in keinem guten Verh\u00e4ltnis. Absurderweise sind die Begleitgitarren in den Originalsongs teilweise deutlich leichter zu spielen als Scherlers \u201eLight\u201c-Arrangements. Beispiele hierf\u00fcr w\u00e4ren etwa \u201eApplaus, Applaus\u201c oder \u201eLove Yourself\u201c. Allerdings: Wenn man die im jeweiligen Band enthaltenen Songs gern hat und in instrumentaler Form und in \u201eFinger-Style\u201c auf der akustischen Gitarre spielen will, ist das Heft vermutlich eine gute Wahl. Will man die Songs dagegen nur singen und braucht daf\u00fcr Text\/Akkorde, tut es auch eine einfache Lyric\/TAB aus dem Netz.<\/p>\n<p>Die formale Aufbereitung ist nahezu vorbildlich. Jedes Arrangement erscheint in traditioneller Notenschrift mit Fingers\u00e4tzen und Tabulatur, zus\u00e4tzlich gibt es zu jedem Song noch ein Extrablatt mit korrektem Ablauf, kompletten Text und allen Akkordsymbolen. Die Tonarten liegen g\u00fcnstig (f\u00fcr Finger und Stimme), wurden aber angepasst und sind daher nicht immer mit dem Original mitspielbar. Das Heft enth\u00e4lt folgende Songs:<\/p>\n<p>Applaus, Applaus (Sportfreunde Stiller)<br \/>\nStay (Rihanna)<br \/>\nHello (Adele)<br \/>\nThinking out loud (Ed Sheeran)<br \/>\nStay with me (Sam Smith)<br \/>\nLove Yourself (Justin Biber)<br \/>\nWings (Birdy)<br \/>\nHold back the River (James Bay)<\/p>\n<p>\u201eBest of Pop &amp; Rock for Acoustic Guitar\u201c erscheint bei DUX, hat 130 Seiten und kostet inkl. Audio-CD 14,80 \u20ac.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beat Scherler hat in Z\u00fcrich studiert, arbeitet als Instrumentalp\u00e4dagoge und bet\u00e4tigt sich als Herausgeber von umarrangierten Popsongs. 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