{"id":5262,"date":"2017-07-23T11:00:17","date_gmt":"2017-07-23T09:00:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dennisschuetze.de\/blog\/?p=5262"},"modified":"2017-07-23T11:00:17","modified_gmt":"2017-07-23T09:00:17","slug":"resume-rundherum-main-spessart","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/2017\/07\/23\/resume-rundherum-main-spessart\/","title":{"rendered":"R\u00e9sum\u00e9: Rundherum Main-Spessart"},"content":{"rendered":"<p>Die Fahrradtour f\u00fcr das <a href=\"http:\/\/www.rundherum.main-spessart.de\">Blogprojekt \u201eRundherum Main-Spessart\u201c<\/a> im Auftrag des Regionalmanagements Main-Spessart ging vor ein paar Tagen zu Ende. Zeit f\u00fcr einen kleinen R\u00fcckblick und ein pers\u00f6nliches R\u00e9sum\u00e9.<\/p>\n<p>Die Aufgabe war es in zehn Tagesetappen den Landkreis vom n\u00f6rdlich gelegenen Obersinn entgegen den Uhrzeigersinn mit dem Fahrrad zu umrunden und dabei Land und Leute zu erkunden. T\u00e4glich wurde \u00fcber die Erlebnisse des jeweiligen Vortrags bis 12.00 mittags in einem Blogartikel in Wort, Bild und Videoclips berichtet. Die Tour begann am Freitag, den 7. Juli 2017 in Obersinn und endete am Sonntag, den 16. Juli 2017 ebendort. Die Berichterstattung startete am Sa, den 8. Juli, der Blogartikel zur letzten Etappe erschien am Mo, den 17. Juli.<!--more--><\/p>\n<p>Das ganze Projekt und auch den <a href=\"http:\/\/rundherum.main-spessart.de\/strecke\/index.html\">detaillierten Tourplan<\/a> inkl. Zwischenstationen und \u00dcbernachtungen hatten Tatjana Reeg und Saskia Nicolai vom Regionalmanagement konzipiert. Das war bereits im Vorfeld bei der Recherche, aber vor allem bei der tats\u00e4chlichen Tour eine gro\u00dfe Hilfe und lie\u00df mir Raum mich auf Erlebnisse und Begegnungen zu konzentrieren. Geplant waren insgesamt ca. 280 km Strecke mit ca. 4300 H\u00f6henmetern, 52 Orte und 16 Zwischenstationen. Ich hatte absichtlich keinen Tracker dabei, aber ich habe den Eindruck, dass es mit Streckenanpassungen, Umwegen, Verfahren etc. doch etwas mehr war, teilweise war die genaue Streckenf\u00fchrung unklar und deswegen von Vornherein nicht in die Berechnung miteinbezogen worden, teilsweise habe ich mich auch einfach verfahren und bin l\u00e4ngere Strecken abgeradelt als urspr\u00fcnglich geplant. Ich sch\u00e4tze, dass 340 km und gut 5000 H\u00f6henmeter ungef\u00e4hr hinkommen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Tour hatte ich Anlaufziele in zehn verschiedenen Orten und habe in ebenso vielen Betten geschlafen und zwar immer tief, fest und gut. Ich wurde von gastfreundlichen, liebenswerten Menschen empfangen, es h\u00e4tte nicht besser kommen k\u00f6nnen. Nach meier Ankunft konnte ich immer duschen, abends gab es (bis auf eine Ausnahme) immer ein st\u00e4rkendes Mahl, morgens ausnahmslos ein opulentes Fr\u00fchst\u00fcck und von 9-12 konnte ich mich zur\u00fcckziehen, Fotos sortieren, den Text verfassen und die Daten hochladen. Manchmal musste ich etwas improvisieren und es wurde zeitlich eng, aber es hat schlie\u00dflich jedes Mal gut hingehauen. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an alle meine Gastgeber und Helfer, eure Hilfsbereitschaft war eine gro\u00dfe und wichtige Unterst\u00fctzung f\u00fcr das Projekt. Ich werde das in bester Erinnerung behalten.<\/p>\n<p>Als ich am Sonntagabend von meiner letzten Station in Obersinn mit dem Regionalzug zur\u00fcck in meine Heimatstadt W\u00fcrzburg zur\u00fcckkam, war ich zufrieden und k\u00f6rperlich total erledigt. Ich war gl\u00fccklich nach zehn Tagen Abwesenheit meine Familie in die Arme schlie\u00dfen zu k\u00f6nnen. Aber die Anstrengungen der zur\u00fcckliegenden Tage lag mir noch eine Weile in den Knochen. Hinter mir lagen Tage mit extremer Hitze und unwetterartigem Regen. Jeder morgen begann mit der Aufgabe unter Zeitdruck Fotos zu sichten und auszuw\u00e4hlen und einen Text zu verfassen, zumeist an fremden Rechnern und in ungewohnten Programmen. Ab mittags sa\u00df ich dann auf dem Rad und durchfuhr mir fremdes Terrain, oft menschenleere Gebiete in denen ich zum Teil stundenlang niemanden antraf (insbesondere Spessart) oder kleine Orte und D\u00f6rfer, wo tags\u00fcber auch kaum jemand da war. Viel Zeit allein also, das ist in Ordnung. Aber die Strecke an den Innengrenzen des Landkreises umfasste oft keine offiziell gekennzeichneten Radwege, sondern viele Wald- und Feldwege, da h\u00e4tte man gerne mal jemandem gefragt, ob man noch richtig f\u00e4hrt. Es war also wichtig immer wach zu sein um nicht von Weg abzukommen. Dann waren die geschotterten Wege auch rein fahrtechnisch ein Herausforderung: Auf feuchtem Kies mit schwerem Gep\u00e4ck in den Satteltaschen, da will man bergab zwar keinen Schwung verlieren, andererseits will man aber nat\u00fcrlich auch nicht aus der n\u00e4chsten Kurve fliegen und in den Brennnesseln landen.<\/p>\n<p>Das Fahrrad hat gut durchgehalten, kein technisches Problem bis auf einen schleichenden Platten in Etappe 6, aber das war im Vergleich zu dem Unwetter, das mich auf derselben Etappe gleich zweimal komplett durchn\u00e4sste fast schon nebens\u00e4chlich. Das kleine Loch war am Abend schnell lokalisiert und geflickt. Mein Werkzeug habe ich nur gebraucht, um es am letzten Tag zwei Sonntagsradlern auszuleihen, damit sie die locker gewordenen Lenker ihrer nagelneuen eBikes feststellen konnten.<\/p>\n<p>Sch\u00f6n war es auch einige Etappen in Begleitung zu fahren. Zweimal war Landrat Thomas Schiebel dabei, ein sehr angenehmer Begleiter, kann man nicht anders sagen. Desweiteren noch, jeweils einen Tag, die Journalisten Christian Weyer vom Main-Echo und Johannes Schreiner von der Main Post.<\/p>\n<p>Am Montag meiner R\u00fcckkehr, nachdem die Kinder in die Schule gegangen waren, habe ich den letzten Blogartikel vom Tag zuvor verfasst. Danach habe ich liegen gebliebene, eigene Arbeiten erledigt und kommende Aufgaben vorbereitet, aber ganz moderat \u00fcber den Tag verteilt. Nach der kleinen Motivationsdelle w\u00e4hrend der neunten Etappe, erreichte mich nun eine gro\u00dfe k\u00f6rperliche Ersch\u00f6pfung. An weitere Artikel f\u00fcr den Blog war erstmal nicht zu denken. Ich freute mich \u00fcber die positive Bilanz vom Regionalmanagement und die freundliche Berichterstattung der Regionalzeitungen. Am Dienstag noch ein Interview f\u00fcr den Regionalsender Radio Gong in W\u00fcrzburg (wurde am Folgetag ausgestrahlt). Und es kamen noch ein paar nette Kommentare auf beiden Blogs.<\/p>\n<p>Auf der Hauptseite des Landkreises <a href=\"http:\/\/www.undherum.main-spessart.de\">\u201erundherum.main-spessart.de\u201c<\/a> gab es bis Anfang der Woche mehr als 5000 Zugriffe, auf meiner Seite knapp 4000, zusammen also fast 10.000. Sehr erfreulich. Es wurde auch mehrfach der Wunsch ge\u00e4u\u00dfert Texte und Fotos aufzubereiten und als Printversion als Magazin\/Heft aufzubereiten. Sieht gerade so aus, als wenn das Wirklichkeit werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Und zum Schluss: Vielen Dank an Land und Leute, Helfer und Unterst\u00fctzer, Leser und Kommentatoren, Presse und H\u00f6rfunk, an Regionalmangagement und Landkreis. Es war mir eine Freude und ein gro\u00dfes Vergn\u00fcgen.<\/p>\n<p>Und hier noch einige Links zu Zeitungsartikeln \u00fcber die Projekt \u201eRundherum Main-Spessart\u201c.<\/p>\n<p>Vorberichterstattung in Mainpost &amp; Main-Echo:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.mainpost.de\/regional\/main-spessart\/Blogger;art129810,9635988\">\u201eBlogger auf zwei R\u00e4dern: Grenzerfahrung mit dem Fahrrad\u201c<\/a> von Markus Rill<br \/>\nhttp:\/\/www.mainpost.de\/regional\/main-spessart\/Blogger;art129810,9635988<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.main-echo.de\/regional\/kreis-main-spessart\/art3993,4713624\">\u201eUnd t\u00e4glich gr\u00fcsst der Radlblogger\u201c<\/a> von Sylvia Schubart-Arand<br \/>\nhttp:\/\/www.main-echo.de\/regional\/kreis-main-spessart\/art3993,4713624<\/p>\n<p>Berichte von der Tour in Mainpost &amp; Main-Echo:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.main-echo.de\/regional\/kreis-main-spessart\/art11878,4722714\">\u201eMit dem Fahrrad um den Kreis herum\u201c<\/a> von Christian Weyer<br \/>\nhttp:\/\/www.main-echo.de\/regional\/kreis-main-spessart\/art11878,4722714<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mainpost.de\/regional\/main-spessart\/Aktionen-Musikwissenschaftlerinnen-und-Musikwissenschaftler-Tour-de-France-Unwetter;art129810,9643389\">\u201eNeben dem Landrat auf dem Rad\u201c<\/a> von Johannes Schreiner<br \/>\nhttp:\/\/www.mainpost.de\/regional\/main-spessart\/Aktionen-Musikwissenschaftlerinnen-und-Musikwissenschaftler-Tour-de-France-Unwetter;art129810,9643389<\/p>\n<p>Nachberichterstattung in Mainpost &amp; Main-Echo:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.mainpost.de\/regional\/wuerzburg\/Blogs;art735,9646106\">\u201eMusiker Sch\u00fctze als Radlblogger. Der W\u00fcrzburger Musiker hat den Landkreis umrundet\u201c<\/a>\u00a0von Markus Rill<br \/>\nhttp:\/\/www.mainpost.de\/regional\/wuerzburg\/Blogs;art735,9646106<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.main-echo.de\/regional\/kreis-main-spessart\/art3994,4729095\">\u201eRadblogger hat viele Fans gefunden: In zehn Tagen einmal rundherum\u201c<\/a><br \/>\nvon Sylvia Schubart-Arand<br \/>\nhttp:\/\/www.main-echo.de\/regional\/kreis-main-spessart\/art3994,4729095<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Fahrradtour f\u00fcr das Blogprojekt \u201eRundherum Main-Spessart\u201c im Auftrag des Regionalmanagements Main-Spessart ging vor ein paar Tagen zu Ende. Zeit f\u00fcr einen kleinen R\u00fcckblick und ein pers\u00f6nliches R\u00e9sum\u00e9. 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