{"id":5721,"date":"2018-02-08T10:57:22","date_gmt":"2018-02-08T09:57:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dennisschuetze.de\/blog\/?p=5721"},"modified":"2018-02-08T10:57:22","modified_gmt":"2018-02-08T09:57:22","slug":"buch-warum-wir-laufen-von-ronald-reng","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/2018\/02\/08\/buch-warum-wir-laufen-von-ronald-reng\/","title":{"rendered":"Buch: &#8222;Warum wir laufen&#8220; von Ronald Reng"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/WarumWirLaufenCover.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-5710\" src=\"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/WarumWirLaufenCover-188x300.jpg\" alt=\"\" width=\"188\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/WarumWirLaufenCover-188x300.jpg 188w, https:\/\/dennisschuetze.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/WarumWirLaufenCover.jpg 314w\" sizes=\"(max-width: 188px) 100vw, 188px\" \/><\/a>Der deutsche Autor Ronald Reng war als Jugendlicher begeisterter Mittelstreckenl\u00e4ufer. Nach dem fr\u00fchen Ende seiner L\u00e4uferkarriere steigt er als Mitvierziger wieder ein in die Lauferei, macht sich auf die Suche nach seinem eigenen, verlorenen Laufgef\u00fchl. Dabei n\u00e4hert er sich dem Thema einerseits praktisch und baut sein pers\u00f6nliches Training kontinuierlich auf. Andererseits recherchiert er Geschichte und ungew\u00f6hnliche Facetten des Volkssports. Im Zuge dieses Prozesses geht es immer wieder um die Frage: Wie und warum laufen wir? Eine interessante Entdeckungsreise in die Welt der Lauferei.<!--more--><\/p>\n<p>Reng berichtet von seiner eigenen Bewegungsgeschichte und beschreibt wie er nach etlichen Jahren Pause wieder vorsichtig mit regelm\u00e4\u00dfigem Laufen beginnt. Er erstellt, kippt und erneuert seine Trainigspl\u00e4ne, besucht Lauftreffs, informiert sich bei Spezialisten \u00fcber den idealen Laufstil, es geht um Flow, Ern\u00e4hrung, Atmung, Verletzungen, Psyche, Freiheit, Talent, Wissenschaft, Trainingsmethoden und Gesundheit. In einigen interessanten Exkursionen beschreibt er die historische Entwicklung des Laufsports f\u00fcr M\u00e4dchen und Frauen in Deutschland, die letztlich auch viel \u00fcber die gesellschaftliche Grundstimmung der Bonner Republik verr\u00e4t.<\/p>\n<p>Der Autor pflegt einen unterhaltsamen, zug\u00e4nglichen und informativen Stil. Er beschreibt allgemeine Erfahrungen aus pers\u00f6nlicher Sicht und er\u00f6ffnet die ein oder andere ungew\u00f6hnliche Perspektive. Am Ende ist es ein nettes, vielseitiges Lesevergn\u00fcgen, insbesondere f\u00fcr frostige Wintertage, eine praktische Anleitung oder Motivationshilfe ist die Schrift nicht. Ganz im Gegenteil hat man den Eindruck, dass das Laufen immer weniger Spa\u00df macht, je mehr man sich an Trainingspl\u00e4ne, Ern\u00e4hrungsempfehlungen und technische Messwerte h\u00e4lt. Am besten fahren wohl diejenigen, die einfach 2-3 Mal in der Woche mit Genuss und ohne Druck eine kurze Strecke laufen oder spazierengehen. Wie und wohin auch immer, ganz ohne Vorgaben.<\/p>\n<p>Idee f\u00fcr Band 2: Als Folgeband k\u00f6nnte Reng ein Buch mit dem Titel &#8222;Warum wir nicht laufen&#8220; ins Auge fassen, eine Art Kulturgeschichte des k\u00f6rperlichen Stilstands. Denn mal abgesehen von passionierten und\/oder obsessiven L\u00e4ufern, ist das Problem der modernen Gesellschaft offensichtlich, dass der Mensch zu wenig l\u00e4uft, nicht zu viel.<\/p>\n<p>Das gebundene Buch erscheint bei Piper, hat 304 Seiten und kostet 20 Euro.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der deutsche Autor Ronald Reng war als Jugendlicher begeisterter Mittelstreckenl\u00e4ufer. Nach dem fr\u00fchen Ende seiner L\u00e4uferkarriere steigt er als Mitvierziger wieder ein in die Lauferei, macht sich auf die Suche nach seinem eigenen, verlorenen Laufgef\u00fchl. 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