Malerei: Ursula Schumacher (1925-2012)

Im Zuge meiner Recherchen zur eigenen familiären Herkunft kam ich in den letzten Jahren in Kontakt mit etwas weiter entfernter Verwandtschaft, darunter auch Nanette-Lorraine Schumacher. Wir sind Cousin und Cousine zweiten Grades, haben also denselben Urgroßvater Ludwig Hermann Schütze, eine interessante Persönlichkeit, von dem ich bereits an anderer Stelle auf diesem Blog berichtete. Nanette ist die Tochter der Berliner Malerin Ursula Schumacher (1925-2012), von ihr möchte ich heute erzählen.


Ursula Schumacher wurde 1925 in Berlin als Tochter von Gertrud Schütze und dem Bildhauer und Architekten Max Schumacher geboren. Innerhalb der Familie liebevoll Mogli benannt, erhält sie früh zeichnerischen Unterricht und besucht später die Meisterschule des deutschen Kunsthandwerks. Nach dem Krieg nimmt sie eine Bürotätigkeit auf, kann so ihren Lebensunterhalt sichern und mit Klarheit und Konsequenz die eigene Malerei verfolgen. Sie malte vornehmlich Stillleben mit Gegenständen des alltäglichen Lebens, aber auch Architektur- und Landschaftsmotive. Sie war interessiert an der Methode der Neuen Sachlichkeit und des Magischen (Poetischen) Realismus, mit sachlicher Genauigkeit die Dinge in ihrer einfachen wahren Eigenart und Eigengesetzlichkeit zu betrachten. Menschen kommen in ihren Bildern nicht vor. Jedoch scheint es, als wären sie gerade aus dem Bild getreten.


In ihrem Nachlass befinden sich noch viele Bilder. Bei Interesse kann der Kontakt zur Tochter hergestellt werden.

3 Gedanken zu „Malerei: Ursula Schumacher (1925-2012)

  1. Die Hommage an meine Mutter, ihre Malerei, hat mich gefreut und berührt. Vielen Dank. Erwähnen möchte ich noch, dass Ursula Schumacher eine langjährige Freundschaft mit dem Maler Franz Radziwill (1895-1983) verband und den sie neben Werner Heldt (1904-1954) zum künstlerischen Vorbild wählte.
    Liebe Grüsse
    Nannette

  2. Sehr geehrte, liebe Frau Nanette,
    bin durch Zufall auf diese Seite gekommen Ich habe mit Ihrer lieben Mutter Ursula Schumacher von 1969 bis 1972 bei der Victoria Versicherung in der Telefonzentrale gearbeitet und denke heute sehr gerne an diese Zeit zurück. Ihre Mutter war eine tolle Malerin und hat mir oft die Bilder gezeigt. Ich habe sie bewundert, zumal ich überhaupt kein Talent habe. Sie war eine tolle, liebenswürdige und freundliche Frau an die ich sehr gerne zurückdenke.
    Mit lieben Grüßen
    Cornelia Franke

    • liebe frau cornelia franke, das freut mich natürlich sehr, dass sie meine mutter so gut in erinnerung halten… was für ein schöner zufalll…
      herzliche grüsse
      nannette schumacher

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