Out now: „Get High“ / „Iko Iko“ – Dennis Schütze

Ab sofort ist die EP/Doppelsingle „Get High / Iko Iko“ des Würzburger Multiinstrumentalisten Dennis Schütze auf allen gängigen Download- & Streamingportalen (amazon, apple music, spotify) erhältlich. An der Produktion beteiligt waren Dennis Schütze (voc, git, keys, bass), Ferdinand Schütze & Thomas Nees (trumpet), Eduard Prost (saxes), Michael Buttmann (trombone), Jan Hees (drums), Rec & Mix: Jan Hees & Dennis Schütze, 2021.

Über Akzeptanz

Jesse: „You either run from things or you face them, Mr. White.“
Walter: „Now what exactly does that mean?“
Jesse: „I learned it in rehab. It’s all about accepting who you really are. I accept who I am.“
Walter: „And who are you?“
Jesse: „I’m the bad guy.“

„Breaking Bad“ („No Más“, Episode 1, Season 3), Jesse Pinkman & Walter White.

Out now: „Nachtchoral / Das Wort“ – Nina C. Frenzel & Thilo Hofmann

Ab sofort ist die EP/Doppelsingle „Nachtchoral / Das Wort“ der jungen Cellistin, Komponistin und Sängerin Nina Clarissa Frenzel auf allen gängigen Download- & Streamingportalen erhältlich (Amazon, Apple Music, Spotify). Die Veröffentlichung umfasst die Chorwerke „Nachtchoral“ und „Das Wort“. Mechthild Söffler: sopran; Nina Clarissa Frenzel: alt, cello; Thilo Hofmann: tenor, bass ; Rec & Mix: Thilo Hofmann & Dennis Schütze, 2021.

Die Geschichte der Schröder-Lampe

von Marlene Hübler geb. Schumacher (Tochter von Max Schumacher)

Sie haben meine Nichte nach dem Erfinder der Schröder-Lampe gefragt. Ich nehme dies gern zum Anlass aufzuschreiben, was mir als Tochter noch in Erinnerung ist. Doch zuerst mal die Daten meines Vaters: Max Schumacher, geboren am 11.11.1885 in Lotha, Chile. Er studierte in Deutschland Bildhauerei, betätigte sich aber auch als Architekt, beschäftigte sich sehr viel mit Formgebung (die Firma Wehag fabrizierte die von ihm entworfenen Türklinken) und er war Er-finder vieler Patente. Seine umfangreichste Erfindung ist die heute bekannte Stromschiene. Er war deren Urheber, leider nicht ihr Nutznießer. Er hat an dieser Erfindung viele Jahre gearbeitet. Doch zurück zur Lampe: Sie kam so zustande:

In der Vorkriegszeit war mein Vater in Geschäften unterwegs und sah in der Innenstadt Berlins einen Lampenladen, der ihn interessierte. Dem Inhaber, einem Herrn Schröder, sagte er unverblümt etwa Folgendes: „Ihr Laden sieht so aus, als wollten Sie gern, könnten aber nicht so recht.“ Dieser Helmut Schröder nahm die Äußerung humorvoll hin und erklärte, dass er den Laden erst kürzlich eröffnet habe. Die beiden kamen so ins Gespräch und dabei stellte sich heraus, dass Helmut Schröder noch zwei Brüder hatte. Beide saßen in Lobenstein, Thüringen. Einer von ihnen, Werner Schröder, besaß dort eine Metallwarenfabrik. Dies nahm mein Vater zum Anlass dem Ladenbesitzer einen Vorschlag zu machen, der etwa so aussah: Ich werde Ihnen eine Lampe entwerfen, die ganz und gar aus Metall herstellbar ist, sodass sie in der Firma ihres Bruders fabriziert werden kann. Sie wird außerdem so konstruiert sein, dass sie sich auseinandernehmen und, stapelbar, in großen Kartons verpackt leicht verschicken lässt. Etwa 20 Stück pro Karton. Und so, von sich selbst angespornt machte mein Vater sich an die Arbeit und entwarf jene Schreibtischleuchte, die unter dem Namen Schröder-Lampe damals den Markt erobert hat. Außerdem bestimmte mein Vater die Farben. So erschien die Lampe in weiß, grün, dunkelrot, beige, gold und silbern. Weiterlesen

Noten: „Präludien“ von Monika Twelsiek (Hg.)

Monika Twelsiek hat für das Notenheft „Präludien“ 40 facettenreiche Klaviervorspiele aus fünf Jahrhunderten zusammengestellt und stellenweise mit Fingersätzen versehen. Die stilistische Spanne der Auswahl beginnt im deutschen Barock mit Komponisten wie Fischer, Kuhnau, Händel und viel J.S. Bach, führt über die europäische Romantik mit Komponisten wie Chopin, Kirchner, Debussy über die klassische Moderne mit Komponisten von Satie, Skrjabin, Rachmaninoff und reicht bis in populäre Stile wie Jazz und Pop von Komponisten wie Gershwin, Pütz oder Kapustin. Weiterlesen