Im Frühjahr 2011 unternahm ich eine Reise in die USA davon eine Woche in New York City und eine zweite Woche in Austin, Texas zum großen Musikfestival SXSW.
Als ich in New York ankam wurde ich in der Stadt von einem heftigen Regenguss empfangen und schaffte es gerade noch halbwegs trocken in meine Unterkunft, dem Big Apple Hostel. Die folgenden Tage waren zwar trockener, aber nicht viel freundlicher, der Frühling war zu dieser Zeit definitiv noch nicht in New York eingezogen. Nicht nur klimatisch, auch im übertragenden Sinne empfand ich die Stadt als kühl und abweisend. Vieles wirkte auf mich glatt, oberflächlich und kommerziell. Angefangen von den Läden am Times Square, über die Shows am Broadway bis zu den touristischen Clubs in den Seitenstraßen. Als Besucher erkannte man beim Schlendern durch die Straßen an jeder zweiten Ecke irgendeine Location aus einer Filmszene eines amerikanischen Blockbusters. Von der Public Library bis zu Ground Zero hatte ich ständig das Gefühl hier schon einmal gewesen zu sein. Es war insgesamt kein unangenehmer Aufenthalt, aber ich war auch nicht unglücklich als die Zeit rum war und ich nach einer Woche in Newark in den Flieger nach Austin, Texas stieg. Weiterlesen