Out now: „Living is the Slowest Way to Die“ (Single) von Dennis Schütze feat. Nina C. Frenzel

Ab sofort ist die Single „Living is the Slowest Way to Die“ des Würzburger Songwriters Dennis Schütze auf allen gängigen Download- und Streamingportalen erhältlich (Amazon, Apple Music, Spotify, Youtube). Diese exklusive Acoustic Version des Songs erscheint als Vorabsingle für das kommende Album „I’m Still Here“ (2020). Dennis Schütze: vocs & git, Nina Clarissa Frenzel: cello, Jan Hees: perc, Arrangement & Aufnahme: Dennis Schütze, Mix & Master: Jan Hees. Im Arrangement wurden Sounds aus der Serie LABS „London Atmos“ von Spitfire Audio verwendet.

Video: „Let’s Fall in Love for the Night“ von Thilo Hofmann

 

Der Eibelstädter Sänger Thilo Hofmann präsentiert seine Interpretation von „Let’s Fall in Love for the Night“. Ein Song von FINNEAS, dem großen Produzenten und Bruder von Billie Eilish, ursprünglich erschienen auf dem Album „Blood Harmony“ (2019).

Rec, Mix & Master: Thilo Hofmann, Kamera & Video: Dennis Schütze.

Video: „New Girl (Boy)“ von Sandra Buchner

Die Würzburger Sängerin Sandra Buchner interpretiert mit „New Girl (Boy)“ einen weiteren Track von FINNEAS, dem großen Produzenten/Bruder der amerikanischen Sängerin Billie Eilish. „New Girl“ erschien ursprünglich als Single (2016). Sandra Buchner: voc, Dennis Schütze: beats & sounds (Spitfire Audio LABS). Rec, Mix, Master: Dennis Schütze. Video: Dennis Schütze (2020).

Out now: „New Girl (Boy)“ von Sandra Buchner

Ab sofort ist die Single „New Girl (Boy)“ der Würzburger Sängerin Sandra Buchner auf allen gängigen Download- und Streamingportalen erhältlich (Amazon, Apple Music, Spotify, Youtube). Der Song erschien ursprünglich als Single (2016) des US-amerikanischen Songwriter/Produzenten FINNEAS. Gesang: Sandra Buchner, Instrumente & Gesamtproduktion: Dennis Schütze (2020). Für die Produktion wurden Sounds aus der kostenfreien Serie LABS von Spitfire Audio verwendet, insbesondere London Atmos, Piano Pads, Drums.

Video: „That Moon Song“ von Christoph ‚Grisu‘ Biernat

Der Würzburger Sänger und Gitarrist Christoph ‚Grisu‘ Biernat präsentiert mit „That Moon Song“ sein erstes Musikvideo. Der Song stammt von Gregory Alan Isakov und erschien ursprünglich auf dem Album „This Empty Northern Hemisphere“ (2009).

Eingespielt wurde die Aufnahme von Christoph ‚Grisu‘ Biernat (voc, bvoc, harp, git), Nina Clarissa Frenzel (vcello) und Dennis Schütze (bvoc, cymbals, bdrum). Rec, Mix & Master: Dennis Schütze, Video & Edit: Dennis Schütze (C) 2020.

Mainpost über Nina Clarissa Frenzel

Von Mathias Wiedemann

Die 21-Jährige ist Cellistin, Sängerin, Komponistin, Dichterin. Ihre Werke laden ein, Tempo aus dem eigenen Leben zu nehmen und sich auf eine besondere Poesie einzulassen.

Die Corona-Sperre hat sie mit Arbeit verbracht, sagt Nina Clarissa Frenzel. „Ich konnte so viele Projekte, die ich schon so lange im Kopf hatte, einfach mal zu Papier bringen.“ Nina Clarissa Frenzel ist 21 Jahre jung, Cellistin, Komponistin, Dichterin, Sängerin. Sie stammt aus Dresden, wo sie ihr Abitur am Landesmusikgymnasium abgelegt hat. An der Hochschule für Musik in Würzburg hat sie soeben das vierte Semester ihres Cellostudiums beendet. Und sie hat ihre zweite CD vorgelegt, diesmal mit ausschließlich eigenen Werken: „Minitaturen für Cello & Stimme“.

Das ist eher ungewöhnlich. Üblicherweise geht es im klassischen Musikstudium in erster Linie darum, die Baupläne der Musik anderer zu verstehen und möglichst viel, möglichst anspruchsvolles Repertoire einzustudieren. „Ich versuche, eine gute Mitte zu finden“, sagt Nina Clarissa Frenzel. Natürlich wolle sie auch das klassische Repertoire meistern. „Aber ich versuche, mir die Zeit zu nehmen für die vielen Impulse, eigene Sachen zu machen. Dann setze ich mich ein paar Tage hin und schreibe. Das meiste entsteht aus dem Improvisieren heraus, was man gut zwischen dem klassischen Repertoire einbauen kann.“
Eine Stelle im Orchester ist ohnehin nicht ihr Ziel. Stattdessen tritt sie mit einer Jazzband auf oder hilft bei „Kabale und Liebe“ am Mainfranken Theater als Bühnenmusikerin aus. 2019 hat sie im Libanon, ermöglicht durch die Dresdner Hilfsorganisation arche noVa und die Amerikanische Universität Beirut (AUB), ein Konzert mit einem Chor aus Kindern syrischer Geflüchteter gegeben.

Anfangs in Beirut war es schwer, die Armut und die Hoffnungslosigkeit auszuhalten

Es sei ihr als Kind des Wohlstands zunächst schwer gefallen, die „Extremlage“ dort auszuhalten, erzählt sie. Die Armut und die Hoffnungslosigkeit. Auf der anderen Seite war dann aber diese große Freude der Kinder, Musik zu machen. „Ich bin angekommen und habe die ersten Töne auf einem Leihcello gespielt und ein kleiner Junge hat angefangen zu weinen – aus purer Freude an den Klängen.“

Es sollten 15 kleine Stücke gespielt werden, Nina Clarissa Frenzel kannte keines davon. Es gab auch keine Noten. „Ich habe mir mit dem Klavier die Harmonien zurechtgesucht und darüber improvisiert. So wurden die Arbeit und das Konzert ein unglaublich spontanes, freies Begegnen und ein Vertrautsein, ohne, dass man sich vorher kannte. Das war sehr schön.“

Diesen Hunger auf Kultur beobachtet die junge Musikerin hierzulande nicht mehr. „Hier herrscht an nichts Mangel. Nicht an Kultur und nicht an Essen oder anderen Dingen. Man betäubt sich mit der ganzen Vielfalt, die angeboten wird. Ruhe finden, eine Suche beginnen, die Frage, wer man als Mensch ist, welche Aufgabe man überhaupt hat – ich denke, all das wird übergangen, muss übergangen werden, durch die vielfältigen Möglichkeiten der Ablenkung.“

Der Motor ihrer Arbeit ist die Frage nach der Aufgabe, die sie in diesem Leben vielleicht hat

Sie selbst hat diese Suche zum Motor ihrer Arbeit gemacht. „Ich bin großgeworden mit diesen Fragen, mit dieser Tiefe, das Leben zu hinterfragen. Aber erst nach der Schule habe ich das Ausdrucksmittel gefunden, selber Stücke schreiben.“ Die CD vereint 14 Eigenkompositionen aus Wort und Ton, aufgenommen und produziert von dem Würzburger Musiker und Produzenten Dennis Schütze. Selbst das Cover hat Nina Clarissa Frenzel mit einer Buntstifte-Zeichnung selbst gestaltet, wobei man sich von der naiv anmutenden Bildsprache nicht täuschen lassen sollte: Nina Clarissa Frenzels Arbeit entfaltet ihren Zauber nur dem, der bereit ist, Tempo aus dem eigenen Leben zu nehmen und sich auf das nicht sofort Zugängliche einzulassen.

Sie spricht und singt und spielt Cello gleichzeitig, probiert Klänge aus, schafft Räume, in denen die Fantasie Anknüpfungspunkte findet. In den konkreteren Stücken stellt sie Fragen zum eher traurigen Zustand der Welt, stärker ist sie, wenn sie ihrer Poesie ihren Lauf lässt. Da werden Adern eines angewehten Blattes zu Lebenslinien, oder da „träumt einer, dass er im Wolkenschloss wohnt, bewacht von blauen Tigerpranken“. Die Klänge sind mal deklamierend, mal flächig, mal mit hohlen Intervallen, die an mongolischen Kehlkopfgesang erinnern, mal mit wohlklingend Terzen und Sexten.

Nina Clarissa Frenzels Musik hat zutiefst romantische Wurzeln. Mit einer archaischen Komponente. „Es ist nicht unbedingt zeitgenössisch experimentell, was ich mache, das stimmt“, sagt sie. „Ich würde es als zeitgenössische Klassik bezeichnen. Ich bin schon sehr lange auf der Suche, was überhaupt der Ursprung der Musik ist. Was Musik überhaupt ist.“
Nina Clarissa Frenzel nutzt ihre Ausdrucksmittel nicht, weil sie unbedingt Leute erreichen möchte. „Ich gehe in mich selber hinein, und daraus erschafft sich etwas. Ich denke, nur so kann es funktionieren: Dass man durch sein Tun immer mehr zu seinem Inneren findet. Dann wird vielleicht draußen jemand hellhörig. Dann wird es für jemand anderen interessant.“

Das Album gibt es über die üblichen Download- bzw. Streamingportale oder als CD.

Produktion: Coming Up (7/2020)

Die bayerischen Sommerferien stehen quasi direkt vor der Tür. Jeder will seine angefangenen Arbeiten noch sauber zu Ende bringen, bevor er/sie entspannt in die Ferientage hinübergleitet. Einige Song- und Albumproduktionen sind auch bei mir noch in der Mittel- bis Endphase. Bin Spannung erwartet werden darf:

Singles:
Poptrackproduktion von Thilo Hofmann (voc/git/bass) inkl. Video
Poptrackproduktion von Sandra Buchner (voc) inkl. Video
Songproduktion von Christoph Grisu Biernat (git/voc) feat. Nina Clarissa Frenzel (cello)
Songproduktion von Roland Völker (uke/bassuke) & Dennis Schütze (voc/uke)

Alben:
Musikhörspielproduktion „Pepito“ von Nina Clarissa Frenzel (voc/cello)
Albumproduktion „I’m Still Here“ von Dennis Schütze (voc/git/piano/bass)

Videos:
Zwei Songvideos von/mit Dennis Schütze & Nina Clarissa Frenzel
Zwei Videos von/mit Dennis Schütze zum aktuellen Album „James Bond 007“
Weitere Tanzminiaturenvideos von/mit Andrea Kneis

Out now: „I Lost a Friend“ von Sandra Buchner

Ab sofort ist die Single „I Lost a Friend“ der Würzburger Sängerin Sandra Buchner auf allen gängigen Download- und Streamingportalen erhältlich (Amazon, Apple MusicSpotify, Youtube). Der Song erschien ursprünglich auf dem Soloalbum „Blood Harmony“ (2019) des US-amerikanischen Songwriter/Produzenten FINNEAS. Gesang: Sandra Buchner, Instrumente & Gesamtproduktion: Dennis Schütze (2020).