Out now: „Nachtchoral / Das Wort“ – Nina C. Frenzel & Thilo Hofmann

Ab sofort ist die EP/Doppelsingle „Nachtchoral / Das Wort“ der jungen Cellistin, Komponistin und Sängerin Nina Clarissa Frenzel auf allen gängigen Download- & Streamingportalen erhältlich (Amazon, Apple Music, Spotify). Die Veröffentlichung umfasst die Chorwerke „Nachtchoral“ und „Das Wort“. Mechthild Söffler: sopran; Nina Clarissa Frenzel: alt, cello; Thilo Hofmann: tenor, bass ; Rec & Mix: Thilo Hofmann & Dennis Schütze, 2021.

EP: „Now“ von Twisted Rose

Nach drei Vorab-Singles hat die Würzburger Retro-Rockband das dazugehörige EP-Album „Now“ (7 Tracks, 28 Min. Spielzeit) veröffentlicht und scheint damit im Hier und Jetzt angekommen zu sein.

Die Tracks reichen von sanfter Powerballade bis zu klassischem Hardrock in der Tradition von AC/DC, Aerosmith oder GnR. Slash, der Gibson-Les Paul-Gott, ist ganz offensichtlich auch das große Vorbild von Leadgitarrist und Riffarchitekt Chris Bones, der in farbenfroher Schminke und nie ohne Zylinder auf die Bühnen tritt. Sänger und Frontmann Mace hat sein Bühnenhandwerk von diversen Poser- und Hairbands der 1980er abgeschaut, Bandana-Stirnband, wallendes blondes Haar, ein Fuß auf der Monitorbox, das neckische Spiel mit Mikro und Stativ, alles dabei.

Sie haben sich zurückgehalten solange Lockdown war, zuerst kamen die sehenswerten Videos, aber jetzt gibt es kein Halten mehr. Die Stadien dieser Welten sollten sich bereit machen auf einen Rock-Wirbelwind aus Unterfranken. Verriegelt die Türen und vernagelt die Fenster!

Eine weitere EP und ein komplettes Album ist bereits in Arbeit.

1972: Ein guter Jahrgang

Das Jahr 1972 war ein guter Jahrgang. Nicht weil ich da geboren wurde, das meine ich nicht. In dem Jahr wurden etliche herausragende Musikalben in LP-Form veröffentlicht, die trotz (oder vielleicht gerade wegen?) relativ einfacher Aufnahmetechniken gut gealtert sind und noch heute gut dastehen. Feine Songs, kluge Arrangements, fähige Musiker und oftmals in kürzester Zeit aufgenommen, ohne Möglichkeiten der nachträglichen Verbesserung oder Fehlerbehebung. Hier einige meiner Lieblingserscheinung:

Jackson Browne” von Jackson Browne, “Linda Ronstadt” von Linda Ronstadt“, American Pie“ von Don McLean, “Paul Simon” von Paul Simon, “Greenhouse” von Leo Kottke, “Harvest” von Neal Young, „Pink Moon” von Nick Drake, „You don’t mess around with Jim“ von Jim Croce, „Sail Away“ von Randy Newman, „Sailin‘ Shoes” von Little Feat, “Carney” von Leon Russell, “Honky Chateau” von Elton John, “Rocky Mountain High” von John Denver, “Give it up” von Bonnie Raitt, “The London Sessions” von Chuck Berry, “Rhymes & Reasons” von Carole King, “Transformer” von Lou Reed, “, “Who’s gonna play this old piano?” von Jerry Lee Lewis. Um nur einige zu nennen.

Dazu selbstverständlich noch tausende andere, die nicht in den vorderen Rängen der Bestenlisten zu finden sind. Darunter auch „Dr. John’s Gumbo“ von Dr. John, dem kultigen Piano-Troubadour aus New Orleans. Das Album sollte sich als das erfolgreichste seiner mittleren Schaffensphase erweisen. Ich entdeckte es vor einigen Jahren, es lag lange bei mir rum ohne gehört zu werden, dafür höre ich es jetzt quasi ständig. Besonders angetan hat es mir „Iko Iko“ ein rumpeliger Folksong mit Nonsense-Text, cooles Piano und Bläsersatz. Gerade arbeite ich an einer eigenen Interpretation, Aufnahmen sind abgeschlossen, Bläsersatz hat abgeliefert, Gesänge habe ich gleich alle selbst eingesungen, wenn man schon mal dabei ist. Und als ob ich einen (leicht verspäteten) Riecher gehabt hätte, läuft seit einigen Wochen eine moderne Billigbeatversion des Songs in den deutschen Regionalformatradiostationen. Die alten Songs sind einfach nicht totzukriegen, poppen alle paar Jahre wieder auf. Es lohnt sich die guten alten Alben zu durchforsten und sich inspirieren zu lassen. Talkin‘ ‘bout Ino Anandey, talk ‘bout Inaney!

Noten: „Mein erster Grieg“ von Wilhelm Ohmen (Hg.)

Edvard Grieg (1843-1907) gilt als herausragender Pianist und Komponist der Romantik, der deutlich von der Volksmusik seiner Heimat beeinflusst war. Der Norweger aus Bergen studierte in Leipzig, lebte in Kopenhagen und Oslo und unternahm im Laufe seines Lebens zahlreiche Konzertreisen durch ganz Europa. Weiterlesen

Video: „As Far As You Can“ – Twisted Rose

Nach der Debutsingle/video „Metal Souls“ hat die junge Würzburger Heavyband Twisted Rose gleich mal eine klassische Rockballade mit epischem Outrogitarrensolo nachgeschoben und ein sehenswertes, sehr stilvolles Video noch dazu. Mit den ersten beiden Songveröffentlichungen inkl. Videos haben sie damit einen bemerkenswerten Standard vorgelegt und man darf auf das angekündigte Album gespannt sein. Angelehnt an den aktuellen Singletitel wünsche ich der Band, dass sie damit so weit kommen, wie’s nur irgendwie geht!

Out now: „Better Days“ – Dennis Schütze

Ab sofort ist die Single „Better Days“ des Würzburger Musikers Dennis Schütze auf allen gängigen Download- & Streamingportalen erhältlich (Amazon, Apple Music, Spotify). Der Song stammt von Graham Nash und erschien ursprünglich auf dessen Debutalbum „Songs for Beginners“ (1971). Dennis Schütze: vocs, piano, bass; Nina Clarissa Frenzel: cello, Jan Hees: drums; Rec: Dennis Schütze; Mix & Master: Jan Hees.

Out now: „Ebene / Werte“ – Nina Clarissa Frenzel

Ab sofort ist die Doppelsingle „Ebene / Werte“ der Cellistin und Sängerin Nina Clarissa Frenzel auf allen gängigen Download- & Streamingportalen erhältlich (Amazon, Apple Music, Spotify, Youtube). Sie umfasst die Lieder „Über die Ebenen“ und „Werte“. Nina Clarissa Frenzel: voc, cello; Dennis Schütze: git, perc, Rec, Mix & Master: Dennis Schütze.