Ready for Release: „25/52“ (Album)

Was lange währt: Viele Jahre lang erwähnte ich immer wieder eine geplante Albumproduktion mit alten, eigenen Songs. Im Frühjahr 2025 habe ich endlich damit begonnen, Songs gesichtet, die +/- 30 Jahre alt sind und die zum größten Teil noch nie jemals jemand gehört hat. Es wurde hier und da textlich etwas nachgebessert, Abläufe festgelegt, Demos aufgenommen, Instrumentierung erprobt, doch dann wurde der Prozess jäh unterbrochen und lag mehrere Monate brach. Im Herbst 2025 ging es weiter, Schlagzeug wurde eingespielt, dazu Bässe und Gitarre, Klavier und Orgel, Gesänge und Chorstimmen. Bis zum Ende des Jahres war das Recording fertiggestellt, beteiligt waren außer mir selbst noch Jan Hees an den drums und mein Sohn Ferdinand Schütze am Flügelhorn. Seit Januar lief in mehreren Durchgängen das Mixing, gerade wird noch an letzten Feinheiten, am Mastering und der Reihenfolge gefeilt.

Wird endlich gut: Es sind 12 Tracks entstanden und sie werden ab April 2026 in mehreren Chargen veröffentlicht. Gestartet wird mit dem letzten und längsten Track des Albums und dann rückwärts im Waterfall-Prinzip. Bei monatlich vier Tracks wird das Album im Sommer 2026 komplett veröffentlicht sein. Es trägt den Titel „25/52“.

Ich spüre, dass es Zeit wird loszulassen und die Songs auf ihre Reise in die Welt zu schicken.

Ausblick 2026

Tracks & Musikvideos (Jan-Mar 26)
Weiterhin werden Single-, EP- und Albumproduktionen bei mir in Auftrag gegeben, dazu gehört meist Vorproduktion, Instrumentierung, Arrangement, Einspielen & Aufnahme der Einzeltracks, Mix & Master, manchmal auch Videos und / oder Imagefilme. Auch 2025 erscheinen neue Tracks, kurz bevorstehen tun gerade:

Singles:
Markus Westendorf: „Sommer in der Stadt“ (Single)
Grisu Biernat: „Simple Twist of Fait“ (Single)
Thilo Hofmann: „Snowman“ (Single)
MS Junior „Coffee Cold“ (Single)
Dennis Schütze: „Great Place to Leave Things” (Single)

Albumproduktionen:
Dennis Schütze: “25/52” (12 Tracks, Album)
Philipp Junge: „t.b.a.“ (10 Tracks, Album)
Ferdinand Schütze „t.b.a.“ (4 Tracks, EP)

Reisen/Touren/Fahrten (Frühling / Sommer 2026)
Interkontinentale Reisen sind nicht geplant, stattdessen 1-2 Sprachreisen (Erasmus+) nach Italien (engere Auswahl: Catania & Bologna), evtl. um ab 2027 italienischsprachige Führungen anbieten zu können. Dazu kommen voraussichtlich Städtereisen und mehrtägige (Rad-) touren, auch in europäische Nachbarländer (Polen, Frankreich, Tschechien). Lose ist eine weitere Alpenüberquerung (Brenner) mit dem Fahrrad angedacht.

Weitere Produktionen
Über die genannten Veröffentlichungen hinaus kommt es sicher zu weiteren Aufnahmen & Produktionen in Eigenregie und für andere. Wohl weniger Alben, dafür eher EPs und Singles. Unabhängig davon gerne auch klassische akustische Aufnahmen, Soundscapes und Filmmusik. Wir werden sehen, was sich ergibt. Stay tuned!

Abschließend möchte ich mich für Eure Unterstützung und Interesse bedanken und ein gesundes, erfolgreiches und gutes Jahr 2026 wünschen.
Mit den allerherzlichsten Grüßen
Dennis Schütze

Insta & TikTok Multimillionär

Seit diesem Quartal bin ich Instagram & TikTok-Multimillionär und habe es bis letzte Woche nicht einmal bemerkt, weil ich selbst gar nicht auf den Plattformen agiere. Mein Label Fuego schickte mir die Zahlen des dritten Quartals 2025 mit der Bemerkung „Herzlichen Glückwunsch!“ und erstmal ging ich von einem Zahlendreher aus. Aber es war kein Fehler, die Zahlen stimmen, ein einziger Track wurde in drei Monaten mehr als 80.000.000 (80 Millionen) Mal genutzt, verrechnet und bezahlt. Wow, ich bin beeindruckt und irgendwie auch wieder nicht, denn es macht erstaunlicherweise keinen wesentlichen Unterschied, ob mich 80.000.000 oder keiner hört, ich kriege es so oder so nicht mit. Heißt: kein Ruhm, kein Erfolg, keine besseren Gagen, niemand erkennt mich auf der Straße, kein Radioplay, kein Fernsehen, keine Presse, kein Film, nicht mal meine besten Kumpels kriegen es mit. Das perfekte Szenario für Künstler, die weiter ungestört in der vollkommenen Obskurität der Provinz vor sich hin (er)schaffen wollen ohne jegliche Ablenkung (Geld, Frauen, Drogen, you name it).

Es ist erfreulich und frustrierend zugleich, denn es sind bei mir nicht eigene Kompositionen kommerziell erfolgreich, die ich für besonders eigenständig und künstlerisch gelungen halte, sondern Kompositionen anderer, die noch dazu so bekannt sind, dass ziemlich klar ist, dass mein musikalischer Beitrag wohl nicht das wesentliche Auswahlkriterium der Nutzer gewesen ist. Man soll und darf ja nicht meckern, wenn denn mal was läuft, aber irgendwie hatte ich mir das früher anders, glamouröser, befriedigender vorgestellt.

80.000.000 ist ziemlich genau die Anzahl von Personen, die in der BRD leben. Die meisten Zugriffe stammen zwar tatsächlich aus den USA, aber man kann sich leicht vorstellen, dass stattdessen alle Deutschen einen Track von mir innerhalb von drei Monaten angehört hätten. Das sind viele Menschen und 160.000.000 Ohren. Ich muss vorsichtig sein, wem ich das erzähle, denn mein engstes Umfeld denkt jetzt ich sei erfolgreicher Produzent mit Betonung auf -reich. Tatsächlich habe ich zusammengerechnet für alles (es kommen noch andere Zugriffe dazu) knapp 2000€ verdient. Nicht schlecht fürs Nixtun sage ich da, aber mein Labelchef korrigierte gleich: Da steckt jahrzehntelange, harte Arbeit, Geld, Blut, Schweiß und Tränen drin. Und er hat ja irgendwie Recht, wenn auch vielleicht nicht ausgerechnet mit diesem Track. Er wünscht mir (und sich) natürlich noch viel mehr Zugriffe, das soll erst der Anfang sein und das wünsche ich mir (und mehr noch ihm) natürlich auch. Vielleicht kommt ja noch was dazu. Noch cooler wäre natürlich, wenn meine Musik dadurch von echten Menschen wahrgenommen wird, wenn ich mal jemand kennenlerne, dem meine Musik persönlich was bedeutet und er mir das zu erkennen gibt. Wenn Konzerte, Auftritte, Vorträge gewünscht werden, aber das ist wohl eher unwahrscheinlich.

Einstweilen spiele ich das nächste Weinfest, die nächste Hochzeit, den nächsten Tanzball, wo kaum jemand meinen Namen kennt, wo mich nach 5h auf der Bühne fremde Menschen fragen, ob ich der Posaunist gewesen wäre (bin Gitarrist, keine Posaune auf der Bühne), wo ich nachts um 1.00 Früh beim ersten Frost mein bleischweres Equipment zum Auto trage, dabei ausrutsche, mir fast den Arm breche und leise in mich reinfluche. 3h vorher stehe ich verschwitzt auf der Bühne, mir schallert Schlagzeug & E-Bass um die Ohren, dass es weh tut, fast keiner hört zu oder sieht mich und meine Musiker an. Ich schließe die Augen und stelle mir vor wie mir 80.000.000 Menschen aufmerksam zuhören bis der letzte Ton meines epischen Gitarrensolos still und sanft ins Universum verklungen ist und zusammen sind wir einfach nur glücklich, dass es so was wunderbar magisches wie Musik gibt, das die Menschheit verbindet und eint.

Autumn falls, Springtime breaks (KW43/2025)

Die Arbeiten am aktuellen und vielleicht letzten Albumprojekt „Early Years“ mit alten und uralten Songs aus eigener Feder kommen voran. Nach einer unfreiwilligen, langen Pause über den Sommer geht es gerade Schlag auf Schlag. Zu den bereits erstellten 12 Vorproduktionen wurden diese und letzte Woche jeweils Schlagzeug und Percussion eingespielt, fast täglich kamen neue Drumstracks von Jan Hees reingetrudelt, wurden ins Projekt importiert und dazu vorläufige Bässe programmier. Mit den bereits vorhandenen Harmonieinstrumenten Piano oder Gitarre ist die Produktion schon ziemlich gut zu erkennen und eröffnet neue Perspektiven und Einblicke, d.h. macht klar wohin die gestalterische Reise bzgl. Instrumentierung und Arrangement weitergeht. Ich arbeite sozusagen immer zusammen mit meinem Alter Ego aus der Vergangenheit, lasse mich inspirieren, ergänze, füge hinzu, eine solide und bewährte Zusammenarbeit!

Der Fotograf Knud Dobberke hat dazu in seinem Archiv aufgeräumt und zwei alte Farbfotografien von mir aus dem Jahr 2000 entdeckt und mir zukommen lassen. Ich stehe in blaues Licht gehüllt mit einer Akustikgitarre in einem alten Eisenbahnschuppen. Wahrscheinlich werden diese beiden Aufnahmen das Cover des kommenden Albums bilden. Passt einfach zu gut und eine aktuelle Aufnahme wäre nicht richtig zum Thema.

Gestern wurden bereits einige programmierte Bässe echt eingespielt, bis Anfang nächster Woche sollte das abgeschlossen sein, dann geht’s an die Gesänge, erst Lead, dann die Backgrounds, zum Abschluss noch ein paar Solos und Texturen, insgesamt viel Arbeit bei 12 Songs, aber könnte schnell gehen, habe Zeit und große Lust!

Plane eine Veröffentlichung im Frühjahr 2026, Albumtitel „25/52“.

Lieder, Songs, Tracks (10/2025)

Lieder, Songs & Tracks, an denen ich gerade übe, arbeite, schraube:

Markus Westendorf: Sommer in der Stadt

Grisu Biernat: Simple Twist of Fate

Roland Völker: Marche pour la cérémonie des Turcs (Jean Baptiste Lully)

Philipp Junge: Album (10 Tracks)

Dennis Schütze: Crossroads
Dennis Schütze: Devil on my Trail
Dennis Schütze: This ain’t Eden
Dennis Schütze: That’s exactly what I mean
Dennis Schütze: Hard Time Living then
Dennis Schütze: I hate him for that
Dennis Schütze: I’ve bee down before
Dennis Schütze: One of those nights again
Dennis Schütze: Please, Baby
Dennis Schütze: Postcard from France
Dennis Schütze: Sun come up
Dennis Schütze: Weakness of your Smile

Out now: „Das brave Herz“ – Simon-Philipp Vogel

Ab sofort ist das LP-Album „Das brave Herz“ des Würzburger Liedermachers Simon-Philipp Vogel auf allen gängigen Streamingportalen erhältlich (Amazon, Apple Music, Spotify). Mit 30 Min. Laufzeit umfasst es neun neue, eigene Lieder.

01 Midlife Crisis Musik
02 Eine Liebesgeschichte
03 Das Lied
04 Das brave Herz
05 Mein Würzburg
06 Gekommen um zu bleiben
07 Ich hab’s dir doch gesagt
08 Lebenswert
09 Als ob ich ein Kind wär

Produktion: Simon-Philipp Vogel & Dennis Schütze, (C) 2025

Work in Progress: „25/52“ (Album)

Immer wieder habe ich davon gesprochen, dass es sehr frühe Songs aus meiner Feder gibt, die noch nie öffentlich gespielt oder gar aufgenommen worden sind. Mein Frühwerk umfasst ca. 30 Songs, vornehmlich Melodien, Texte, Akkordfolgen ohne konkrete Instrumentierung und Arrangements, jedoch fein säuberlich mit Bleistift handschriftlich ins Reine geschrieben in zwei großformatigen Notizbüchern. Ich mag diese Songs, sie sind ein wichtiger Teil meiner frühen persönlichen und musikalischen Entwicklung und jetzt ist die Zeit diese jahrzehntealten Aufzeichnungen nicht nur zu sichten und zu sortieren, sondern mit meiner heutigen Erfahrung aufzuarbeiten und in Klang zu setzen.

Dieser Prozess hat begonnen und läuft gerade: Ich habe alle Songs mehrfach durchgespielt, zwölf ausgewählt, Tonart, Tempo und Form festgelegt, Demos erstellt und auch diese immer wieder durchgehört. Über die zurückliegenden zwei Ferienwochen habe ich von den meisten Vorproduktionen erarbeitet und sie an Jan Hees, den Schlagzeuger und Mischer meines Vertrauens, zur weiteren Verarbeitung weitergegeben, bin also klar im praktischen Produktionsprozess, jetzt läuft der Film.

Es war bis jetzt schon sehr angenehm, fast heilsam zu sehen, was mich als jungen Mann beschäftigt hat, sowohl textlich, als auch bzgl. Harmoniefolgen und Stilistik. Gewinne bei diesem Prozess durchaus einen neuen Blick auf die eigene Vergangenheit und Verständnis für Entscheidungen und eingeschlagene Wege, die zum jeweiligen Zeitpunkt, nicht immer so klar für mich zu erkennen waren.

Die 12 Songs (Stand: 28.04.2025) werden in den kommenden Wochen musikalische Gestalt annehmen und über den Sommer in drei Chargen veröffentlicht werden (4/4/4) um am Ende zu einem LP-Album, vielleicht meinem letzten, zusammengefasst zu werden. Ich freue mich sehr darüber und es war noch nie so unwichtig für mich, ob es auch irgendjemanden anderen interessiert, falls doch, wäre das schön.

Coming soon: „Das brave Herz“ – Simon-Philipp Vogel

01 Midlife Crisis Musik
02. Eine Liebesgeschichte
03. Das Lied
04. Das brave Herz
05. Mein Würzburg
06. Gekommen um zu bleiben
07 Ich hab’s dir doch gesagt
08 Lebenswert
09. Als ob ich ein Kind wär

Musik, Texte & Gesang: Simon-Philipp Vogel
Arrangements, Instrumente & Aufnahme: Dennis Schütze
Produktion, Mix, Master: Dennis Schütze (2025)

Erscheint Mai 2025.