Video: „Bad“ von Sandra Buchner

“Bad” ist das erste Musikvideo zum soeben erschienenen Minialbum „Sandra Buchner sings Michael Jackson“. Der Song erschien ursprünglich als Titeltrack des gleichnamigen Albums (1987) des King of Pop und wurde auch von ihm geschrieben.

Wir haben unsere Version in schlanker Jazzcombobesetzung mit Gesang, Gitarre, Kontrabass und Fingersnaps eingespielt. Der Dreh fand statt an einem sonnigen, aber eiskalten Februarvormittag im Theater am Neunerplatz in Würzburg. Kamera: Camilo Goitia & Dennis Schütze. Die Musik für diesen Track wurde produziert von Dennis Schütze, Mix & Master von Jan Hees, Videoedit und Schnitt von Jens-Uwe Otte von Ape Demie Movie. In den nächsten Wochen wird noch ein Video zu einem weiteren Song des Albums folgen. Wie immer freuen wir uns über Feedback und Kommentare!

 

 

Buch: „Die grosse Aufstiegslüge“ von Suat Yilmaz

Suat Yilmaz ist türkischstämmiger Deutscher der zweiten Generation. Er wurde 1978 in der Türkei geboren, nach der Auswanderung seiner Familie nach Deutschland wuchs er im Ruhrgebiet auf, machte Abitur und studierte, nach einem kleinen akademischen Umweg, Sozialwissenschaft. Heute arbeitet er als Talentscout für die Westfälische Hochschule und unterstützt benachteiligte Jugendliche und junge Erwachsene in Schule und Studium. Durch seine persönliche Herkunft und berufliche Tätigkeit hat Yilmaz einen besonderen Einblick in viele Einzelschicksale. Die Erfahrungen seines eigenen Lebenslaufs und viele seiner Beobachtungen hat er nun in dem Buch „Die grosse Aufstiegslüge“ zusammengefasst. Weiterlesen

Königlich: „Max Giesinger und die deutsche Industriemusik“

Passend zur Echoverleihung entlarvt Jan Böhmermann in einem Beitrag von Neo Magazin Royal die deutsche Popschlagerszene als das, was sie ist: Ein Haufen geldgieriger, von Konzernbossen gesteuerter Marionetten, die noch dazu die Frechheit besitzen sich zu Unrecht mit den Insignien ehrenwerter Songpoeten zu schmücken. Q.E.D.

Noten: „Top 100 Hit Collection“ von Schott

Die Reihe „Top 100 Hit Collection“ erscheint bei Schott seit 1997. Anfangs noch zweibändig als Klavier- und Keyboard Arrangements mit oder ohne MIDI-Diskette (!), irgendwann wurde das geändert und mittlerweile gibt’s Klavierarrangement & Melodieausgabe (zum Herausnehmen in der Heftmitte) als sinnvolle Kombination. Weiterlesen

Buch: „Fast ein Familie“ von Bill Clegg

Bill Clegg ist amerikanischer Literaturagent und seit einigen Jahren auch Autor. In seinen autobiographischen Erinnerungen „Portrait of an Addict as a Young Man“ (2010) und „Ninety Days“ (2012) thematisierte er seine eigene Drogensucht. 2015 hat Clegg mit „Did you ever have a family“ sein Romandebut vorgelegt. Im Frühjahr 2017 erschien der Text als gebundenes Buch in deutscher Übersetzung (von Adelheid Zöfel) bei S. Fischer. Es ist ein starker und herausragender Roman. Weiterlesen

Über CUT/COPY/PASTE

„Die relativ junge Idee des geistigen Eigentums und Copyrights sieht sich faktisch wieder aufgelöst, wird de jure aber mit allmöglichen juristischen Klimmzügen (noch) aufrechterhalten; es wird den neuen Medienverhältnissen wieder anzupassen versucht. Der Künstler oder Musiker vergangener Zeiten, z.B. des Barock, für den es eine Auszeichnung war, kopiert zu werden und der selbst kopierte, hätte in der Copyright-Kultur der jüngeren Vergangenheit seine rechte Not mit dem Gesetz gehabt. Im digitalen Zeitalter fände er sich wieder problemlos zurecht, denn was heute CUT/COPY/PASTE heißt, hieß früher bspw. „Parodieverfahren“ oder „Pastiche“. Im „Mashup“ der Gegenwart erfüllt sich die Anerkennung fremden Wirkens. Jenseits der unterschiedlichen Namen sind die Verfahrensweisen damals/heute im Umgang mit Kunst einander sehr ähnlich.“

Norbert Schläbitz in: „Als Musik und Kunst dem Bildungstraum(a) erlagen“ (V&R 2016, S. 48)

An American Reply to Dennis Schütze’s „My own little travel ban: USA No More“

By David Rodgers

Thanks for sending along your recent thoughtful blog about your personal travel ban to the US. I always appreciate your views and insights, and feel a need to comment. Please excuse my just getting back to you now, but I assure you I have been thinking a lot about what you wrote, and I understand your concerns completely. I really would have to say that based on some of the things that have been said by our new President, and what is portrayed in the media, if I didn’t already live here in the USA, I might not want to come here either. You, among the friends I have been fortunate to make outside of America, have a special knowledge and experience about this country that even many of my American friends, who have never been to places in the middle of the country, do not have. So I do know and respect the experience from which you speak. I’m sure that you will make many new friends and exciting discoveries in other places you will visit, which is exactly the reason we visit other places. I am especially interested in your proposed travels to the Baltic nations, since my father’s family originally came from Lithuania. My real last name is actually Augustitus, not Rodgers, and I probably have more cousins around Vilnius, where the family is from, than I will ever get to meet. Please let me know if you get anywhere around that area, and if you meet anyone with that name, please get some contact info. I might be related to them! Weiterlesen

Out now: „Sandra Buchner sings Michael Jackson“

Ab heute ist das Mini-Album „Sandra Buchner sings Michael Jackson“ auf allen gängigen Download- und Streaminganbietern erhältlich (iTunes, amazon). Die Würzburger Sängerin interpretiert drei ausgewählte Songs des klassischen End-80er-Albums „Bad“: Neben dem Titeltrack „Bad“ noch „Man in the Mirror“ und „I just can’t stop loving you“. Eingespielt wurde in der Minimalbesetzung Dennis Schütze (egit) und Camilo Goitia (kbass), gemischt und gemastert hat Jan Hees, Produktion Dennis Schütze.

Zu „Man in the Mirror“ erschien bereits ein Foto/Collagen/Video. Zwei weitere Musikvideos (film: Schütze & Goitia, cut: Jens-Uwe Otte) werden in den kommenden Wochen folgen.