Noten: „Das Rock & Pop Fetenbuch 2 für Alt und Jung“ – Sebastian Müller (Hg.)

Sebastian Müller hat für den Schott Verlag bereits das „Weihnachtsliederbuch“ (2014), das „Fetenliederbuch“ (2015), das „Folk- & Volksliederbuch“ (2017) und das „Rock & Pop Fetenliederbuch“, jeweils für Gitarre und Ukulele, zusammengestellt. Nun erscheint unter der Überschrift „Das Rock & Pop Fetenbuch 2“ die Fortsetzung der zuletzt erschienenen Kompilation mit weiteren 100 populären Songs. Im Mittelpunkt stehen auch diesmal die größten Hits, die die Popgeschichte der letzten 60 Jahre hervorgebracht hat. Müllers Auswahl setzt sich zusammen aus amerikanischen, englischen und deutschen Popklassikern, Oldies und Evergreens. Weiterlesen

Noten: „Discovering Fingerstyle Ukulele“ von Colin Tribe (Arr.)

Colin Tribe ist ein britischer Ukulele-Lehrer, -Arrangeur, -Komponist und -Spieler. Für das Victoria College of Music in London hat er den Lehrplan für Ukulele zusammengestellt und bei Schott bereits etliche Unterrichts- und Spielhefte für Ukulele veröffentlicht, so z.B. „American Folk Tunes“ (2015), „Irish Folk Tunes“ (2014) und „Englisch Folk Tunes“ (2013). Nun hat er die Stückesammlung „Discovering Fingestyle Ukulele“ mit 30 Pop- & Rockarrangements für das kleine Saiteninstrument herausgebracht. Weiterlesen

Buch: „The Journey of Humanity – Die Reise der Menschheit durch die Jahrtausende“ – Oded Galor

Oded Galor ist israelischer Wirtschaftswissenschaftler und Makroökonom. Seit den späten 1980ern veröffentlichte er akademische Schriften wie „Discrete Dynamical Systems“ (2007). Zuletzt entwickelte er die Unified Growth Theorie, mit der Wachstum über alle Phasen der Menschheit und alle Nationen in einem einzigen Modellrahmen erklärt werden soll. „The Journey of Humanity“ (2022) ist sein erstes Buch, in dem er seine dbzgl. Ideen einer allgemeinen Öffentlichkeit präsentiert. Weiterlesen

Noten: „Das Ding 5“ – Andreas Lutz & Bernhard Bitzel (Hg.)

Im April 2022 erschien bei Dux der fünfte Teil der Liederbuch-Reihe „Das Ding“ mit mehr als 400 populären Songs in zwei verschiedenen Formaten. Die beiden Herausgeber Andreas Lutz und Bernhard Bitzel haben mit ihren Popsong-Kompilationen im knackigen Songtext/Akkord-Format offensichtlich einen Nerv getroffen. Der erste Band (grün) der Reihe erschien offiziell im Jahr 2000 und war auf Anhieb sehr verbreitet und beliebt, kam im Gitarrenunterricht, auf der Skihütte und am Lagerfeuer zum Einsatz. Danach legten sie nach mit Teil 2 (rot) im Jahr 2005, Teil 3 (gelb) im Jahr 2008 und Teil 4 (blau) im Jahr 2012. Nun erscheint eben Teil 5 der Reihe, wieder mit mehr als 400 Songs und so liegen mittlerweile insgesamt mehr als 2000 Songs in der inzwischen typischen kompakten Niederschrift vor. Weiterlesen

Buch: „Colonel Tom Parker“ – James L. Dickerson

Der US-amerikanischer Sachbuchautor James L. Dickerson hat seit Mitte der 1990er Jahre mehr als 30 Sachbücher und Biographien zu Musik aus den Südstaaten veröffentlicht darunter herausragende Titel über z.B. Scotty Moore, Lil Hardin Armstrong, Dixie Chicks, aber auch regional-kulturelle Themen wie „Memphis Going Down“ (2013), „Mojo Triangle“ (2005) und „Goin‘ Back to Memphis“ (1996). Nun hat er sich mit dem Musikmanager Colonel Tom Parker befasst, dem lebenslangen und karrierebestimmenden Manager Elvis Presleys, der mit seiner zwielichtigen und rücksichtslosen Agenda eine berüchtigte Figur der kommerziellen Verwertung populärer Musikkultur wurde. „Colonel Tom Parker: The Curious Life of Elvis Presley’s Eccentric Manager“ erschien 2018 im amerikanischen Original und im Frühjahr 2022 in deutscher Übersetzung. Weiterlesen

Buch: „Im Rausch des Aufruhrs. Deutschland 1923“ von Christian Bommarius

Christian Bommarius, Jurist und Journalist, hat sich bereits mehrfach mit deutschen, historischen Inhalten befasst, so z.B. bei „Der Fürstentrust. Kaiser, Adel, Spekulanten“ (2017) oder „1949. Das lange deutsche Jahr“ (2018). Nun hat er ein ganzes Buch dem Jahr 1923 gewidmet und versucht in ausgewählten, bruchstückhaften Schlaglichtern zu zeigen wie in 12 Monaten entscheidende Weichen für den weiteren Verlauf der deutschen Geschichte gestellt wurden. Weiterlesen

Buch: „Generation Chillstand“ von Milosz Matuschek

2018 veröffentlichte Milosz Matuschek unter dem Eindruck von Wirtschaftskrisen, Überwachungsskandalen und Trump-Regierung das gesellschaftskritische Buch „Generation Chillstand“. Der promovierte Volljurist und Journalist spricht darin offen bedenkliche gesellschafts-politische Entwicklungen in Deutschland und Europa an und geht hart mit ihnen und den davon betroffenen Generationen ins Gericht. Ansprechpartner ist seine eigene und die nachfolgende Generation, gerne zusammengefasst unter der Chiffre Generation Y (geb. 1980-99) und Generation Z (geb. ab 2000), auch Millennials genannt. Weiterlesen

Buch: „Lecko Mio – Siebzig werden“ von Helge Timmerberg

Viele seiner Leser sind zusammen mit ihm, seinen Reportagen und Geschichten zuerst erwachsen und im weiteren Verlauf alt geworden. Der deutsche Hippiereisejournalist Helge Timmerberg startetet seine Karriere als klassischer Voluntär bei einer norddeutschen Lokalzeitung, arbeitete sich rasch empor und veröffentlichte seine außergewöhnlichen, vom amerikanischen Gonzo-Journalismus geprägten Reisereportagen in (ehemals) renommierten deutschsprachigen Magazinen wie Stern, Bunte, Tempo, Wiener, Playboy etc. Verbunden damit waren immer Recherchereisen in abenteuerliche Regionen und Länder. Ab ca. 2000 veröffentlichte Timmerberg fast in jedem Jahr ein oder sogar mehrere Bücher. Anfangs wurde von Erlebnissen seiner ausgedehnten Reisen erzählt, in den letzten Jahren traten die Reisen selbst immer mehr in den Hintergrund, es wurden persönlich geprägte Geschichten erzählt, die sich zwischen Wirklichkeit und phantasievoller Fiktion bewegten. Zuletzt sind es zunehmend anekdotische Erinnerungen an ein bewegtes Leben in losen Episoden ohne durchgehende Handlung. Weiterlesen

Noten: „Echoes“ von Dirk Maassen

Dirk Maassen ist ein deutscher Pianist und Komponist. Seit 2013 spielt und veröffentlicht er quasi ununterbrochen elegische Minimalkompositionen für Solopiano mit wiederkehrenden Akkordzerlegungen und einfachen, aber eingängigen Melodien. In manchen Jahren veröffentlichte er bis zu sechs (!) Alben, das haben nicht mal die fleißigen Beatles geschafft. Kein Wunder, dass man da als Hörer hin und wieder musikalische Deja-vues erlebt und einem alles irgendwie sehr bekannt vorkommt. Genau das ist vermutlich die Vermarktungsstrategie.

Es ist im Schnellverfahren zusammengehämmerte Instrumentalmusik auf dem kleinsten musikalischen Nenner. Klingt alles genauso als hätte man es schon 1000x im Hintergrund von irgendwelchen Tierdokumentationen gehört. Musik zum weghören, austauschbar und unaufdringlich, gefährlich nah an der Bedeutungslosigkeit.

Ein Jahr nach dem Erscheinen des Doppel-Albums „Echoes“ (2020/21) ist nun das dazugehörige Notenheft bei DUX erschienen. Einwandfreie, gut lesbare Ausgabe, nur leider ohne Fingersätze, aber das kriegt man auch so hin, wenn man etwas erfahren ist. „Sunrise“, „Earthsong“, und „Fastaland“ erscheint als Piano-Solo statt mit Streichern wie auf der Aufnahme. Die Reihenfolge entspricht der des Albums.

Fazit: Maassenware. Das klebegebundene Heft hat 104 Seiten und kostet 25 €.

Inhalt: Introspective- Air – Windsong – Sunrise – Roots – Diaries – Friedland – In Another Life – Sparkles – Earthsong – Fastaland – High – Burning

Noten: „Homenaje a Debussy“ – Manuel de Falla, Johannes Klier (Hg.)

„Homenaje a Debussy“ des andalusischen Komponisten Manuel de Falla gilt als eines der ersten Werke für Gitarre eines Nicht-Gitarristen im 20. Jahrhundert. Es entstand zwei Jahre nach dem Ableben des großen französischen Impressionisten Claude Debussy im Jahr 1920 anlässlich einer Sonderausgabe der Musikzeitschrift Revue Musicale, in der Essays und Kompositionen in Erinnerung an diesen zusammengefasst wurden. De Falla beteiligte sich daran mit einem Essay und einer Kleinkomposition für Gitarre mit dem Titel „Homenaje a Debussy“. Damit entsprach er gleichzeitig auch dem Wunsch seines Freundes Miguel Llobet, einem katalonischen Gitarristen. Llobet war es auch, der die Komposition einrichtete und einige Änderung an der Vorlage vornahm, bevor sie in der Heftbeilage erstmals abgedruckt wurde. Weiterlesen