Out now: „Everything Must Change“ von Sandra Buchner

Ab sofort ist die Single „Everything Must Change“ der Würzburger Sängerin Sandra Buchner auf allen gängigen Download- & Streamingportalen erhältlich (Amazon, Apple Music, Spotify, Youtube). Der Jazzstandard aus der Feder von Benard Ighner erschien erstmals auf dem Album „Body Heat“ von Quincy Jones (1974). Zwei Jahre später war es der erste Track auf dem gleichnamigen Debutalbum der US-amerikanischen Sängerin Randy Crawford. Hier nun in einer zeitgemäßen LoFi-Variante feat. LoFiLu. Gesang: Sandra Buchner; Gitarre: Dennis Schütze; Beats, Cuts, Mix, Master: LoFiLu (2021).

Über Drum & Bass in den frühen 1950s

„In the early [19]50s bass players would’ve been used to not being amplified. They would be very good at getting a lot of sound out of an acoustic bass. They might put themselves in a corner so they might get more bass out of it. They’d find all sorts of clever ways of getting more bass. Drummers would be really clever at playing quietly, they might be really good with brushes or they might be great swing drummers, who had a light touch but could play quietly but still in an exciting way. I think a lot of their skills possibly have been lost because people now have everything amplified. […] Particular for bass, there is no reason for guys to play loud anymore, they just plug in.”

Lincoln Grounds, Chief Engineer in: Recording, ‚50s Style by sound on sound magazine, 2017

Who is LoFiLu?

LoFiLu ist ein neues Pseudonym, unter dem ich eigene Tracks im Stil des LoFi veröffentliche. Auf das Genre bin ich durch meine Söhne aufmerksam geworden. Sie hören die Musik beim Hausaufgabenmachen oder zur Entspannung. Ein wichtiger Ausgangspunkt war die Spotify-Playlist „lofi hip hop music – beats to relax/study to“. Sie umfasst 300 Tracks und hat fast fünf Millionen Follower.

Die Tracks sind langsam, entspannt, unaufgeregt, warm, dunkel, unstressig. Auch etwas unpersönlich, unterkomplex, einfach, höhenarm. Oft werden simple, programmierte Beats mit alten oder auf alt gemachte Samples kombiniert. Immerhin leitet sich die Genrebezeichnung LoFi ab von Low Fidelity als Gegenstück für die seit den 1980ern hochgepriesene High Fidelity. LoFi war und ist für mich eine erfreuliche Entdeckung und Entwicklung, die mir ein weiteres Mal gezeigt hat, dass auch einfachst strukturierte Klänge und Beats einen eigenen Charakter haben und damit einen besonderen Zauber entfalten können.

Seit Herbst 2020 habe ich Elemente des LoFi in meine eigenen Tracks einfließen lassen. Im Februar wurden mit der Neukomposition „LoFi Love“ von LoFiLu und der Neuinterpretation der alten Jazzballade „Beautiful Love“ von Sandra Buchner zwei astreine LoFi-Tracks veröffentlicht. Mit „Flamenco Blue“ und „Black Orpheus“ folgen in den kommenden Wochen zwei weitere und mehr ist bereits in Planung. Let me know how you like it!

Buch: „Career Suicide“ von Bill Kaulitz

Bill Kaulitz? Wer ist das? Als Sänger und Frontmann der deutschen Schülerband Tokio Hotel, die er zusammen mit seinem Zwillingsbruder Tom gegründet hatte, wurde er mit „Durch den Monsun“ (2005) schlagartig berühmt. Es folgte das Debutalbum „Schrei“ (2005) und danach, tja, was kam eigentlich danach? Nun hat Kaulitz unter dem Titel „Career Suicide“ im zarten Alter von gerade mal 30 Jahren seine (erste?) Autobiographie vorgelegt. Weiterlesen