Out now: „Ebene / Werte“ – Nina Clarissa Frenzel

Ab sofort ist die Doppelsingle „Ebene / Werte“ der Cellistin und Sängerin Nina Clarissa Frenzel auf allen gängigen Download- & Streamingportalen erhältlich (Amazon, Apple Music, Spotify, Youtube). Sie umfasst die Lieder „Über die Ebenen“ und „Werte“. Nina Clarissa Frenzel: voc, cello; Dennis Schütze: git, perc, Rec, Mix & Master: Dennis Schütze.

Läuft so (KW15/2021)

Während sich die Gesellschaft von einem Lockdown zum nächsten hangelt, gehen die Produktionsarbeiten immer weiter. Allerdings werden sie kleinteiliger, weil passend zum allgemeinen Trend weniger Album- und stattdessen immer mehr Einzeltrack-Veröffentlichungen in noch dazu immer kürzeren Abständen produziert werden. Ein Track im Monat und am besten noch ein Video oder eine B-Seite dazu sollten es schon für einen Artist/Band/Projekt sein, sonst verschwindet man am hinteren Rand des Algorithmus, da wo es ganz dunkel und finster ist, am Rand der klingenden Scheibe, in der allerletzten Rille sozusagen. Da ich selbst mehrere Musikprojekte betreibe und zusätzlich noch eine Hand voll andere Musiker und deren Projekte betreue, kommen da im Monat schnell mal 8-10 Einzeltracks zusammen, also das Musikaufkommen, das man vor kurzer Zeit alle paar Jahre zusammengefasst in einem Album veröffentlicht hätte. Die Zyklen werden einfach immer kürzer und folgen immer schneller aufeinander, das Tempo ist alleine kaum noch steigerbar. Da ist schnelles und effektives Arbeiten angesagt. Das bedeutet vor allem zügige und treffsichere Beurteilungen vorzunehmen und mutige und richtige (!) Entscheidungen daraus abzuleiten. Man muss schnell erkennen, wann sich die Arbeit lohnt, ob man evtl. gerade einen Um- oder Irrweg geht oder ob es einen effektiveren Weg geben könnte um zu guten oder noch besseren Ergebnissen zu kommen. Dabei ist es von Vorteil, wenn man in der Vergangenheit vieles probiert hat, die schlimmsten Fehler schon begangen hat und aus ihnen gelernt hat. Nur umfangreiche Erfahrung macht einen zügigen, effektiven Workflow überhaupt möglich. Weiterlesen

Über Neal Young

„Neil Young. Ein grummelnder Holzhacker. Musik wie ein schweres Baumwollhemd. Die Axt, die am Wald vorbeigetragen wird. Voller bester Übellaune am Feuer das Steak wenden. Fast etwas Fränkisches an ihm. […]

Er spuckt einem vor die Füße, zu Recht, seine Musik, die keine sein will. „Drifitin‘ Back“, das mit 28 Minuten längste Stück, das Neil Young jemals aufgenommen hat, schubst die Probenraumgitarre in die Boxen und läßt sie – unfrisiert, ungeflickt – wabern, schleichen, kreisen, schlieren, über einem schlurfenden, humpelnden, hingewurschtelten Rhythmus, der sich stolpernd als solcher verachtet und in seiner lächelnden Faulheit ganz okay einrichtet.

Ein Wort zur Hopp-hopp-Gesellschaft. Jede verquietschte Solonote haucht.“

Jürgen Roth in: „Vielleicht Hunsrück“ (2020), S. 374/75

Out now: „Midnight Blue“ – Die Musikstudenten

Ab sofort ist die Single „Midnight Blue“ der unterfränkischen Tanz-, Cocktail- und Jazzcombo Musikstudenten auf allen gängigen Download- & Streamingportalen erhältlich (Amazon, Apple Music, Spotify, Youtube). Der Instrumentaltrack stammt von Kenny Burrell und erschien ursprünglich auf dem Album „Midnight Blue“ (1963).

Dennis Schütze: git, organ, Friedrich Betz: kbass, Jan Hees: drums, Rec: Dennis Schütze, Mix & Master: Jan Hees.