Songproduktion: „Hochhaus Nummer 9“ von Christof Balling

Text & Musik: Christof Balling
Album: Christof’s Mitmachlieder aus dem Hochhaus Nummer 9

Gesang & Gitarre: Christof Balling
Chorgesang: Marie, Ferdinand & Ludwig Schütze
E-Gitarre, Marimba, Cajon & Geräusche: Dennis Schütze
Kontrabass: Camilo Goitia

Mix & Master: Jan Hees
Arrangement, Aufnahme & Produktion: Dennis Schütze
Aufgenommen im Hochhaus Nummer 9

Out now: „Mitmachlieder aus dem Hochhaus Nummer 9“ von Christof Balling

Über den Verlauf des letzten Jahres bis zum Frühjahr 2017 habe ich für den Würzburger Kinderliedermacher Christof Balling ein CD-Album produziert. Einige Lieder waren schon fertig geschrieben als wir anfingen, andere Lieder, wie der Titelsong „Hochhaus Nummer 9“, sind über die Zeit noch dazugekommen. Los ging es mit dem exemplarischen Track „Ein echter Ritter“, ein Lied über einen eitlen und etwas eingebildeten Ritter. An diesem Song haben wir die grundsätzliche Instrumentierung erprobt und dann für die folgenden Liedproduktionen übernommen. Immer dabei sind Christof an Gesang und Gitarre, Marimba, Kontrabass und Cajon, dazu kommen pro Song noch charakteristische Instrumente wie Glockenspiel, E-Gitarre, Blockflöte, Klarinette, Trompete und Posaune. Und auch fast immer dabei: Der Kinderchor, der sich aus den Stimmen meiner Kinder Ludwig, Ferdinand und Marie Schütze zusammensetzt. Weiterlesen

Über den US-amerikanischen Ton

„Wenn die Weite der amerikanischen Landschaft, die Unendlichkeit der Weizenfelder, der Asphaltbänder und Überlandleitungen einen Ton hätte, nur einen, in dem in ungeheurer Verdichtung alles zusammengefasst wäre, was diese Weltgegend ausmacht: Dann wäre es ein einzeln angeschlagener Ton auf einer elektrischen Gitarre, unverzerrt, aber ausgehalten, mit langem Hall versehen und einem Tremolo, sodass er klingt, als führe der Wind hindurch und bliese den Ton fort, weiter nach Omaha in Nebraska oder nach Butte in Montana. Von einem großen Alleinsein kündet dieser Ton, und zugleich steckt eine ganze Geschichte der Moderne darin, eine Geschichte von Stahlsaiten, von Tonabnehmern, Röhrenverstärkern und vom Vergnügen, den elektrifizierten Ton mithilfe von weiteren technischen Geräten lebendig werden zu lassen – so wie die Heckflossen amerikanischer Straßenkreuzer auch zwei Momente vereinten, den Versuch, dem Automobil eine individuelle, biomorphe Form zugeben, und das Versprechen einer technisch geprägten Zukunft. (…)“

Norbert Dömling in „Bebop auf Landurlaub“ in SZ Nr. 171, Donnerstag, 27. Juli 2017

Video: „Tanz“ von Mandy Stöhr

Die Würzburger Sängerin und Gitarristin Mandy Stöhr hat ein neues Musikvideo veröffentlicht. “Tanz” ist ihre Interpretation eines Songs des deutschen Musikers Stoppok. Der Titel erschien ursprünglich auf dem Album „w.e.l.l.n.e.s.s.“ (2002).

Mandy Stöhrs Fassung wurde innerhalb weniger Tage im Projektstudio von Dennis Schütze eingespielt. Mandy Stöhr: Gesang, Gitarre, Dennis Schütze: Klavier, E-Bass, Jan Hees: Schlagzeug, Mix & Master.

Der Videodreh fand Anfang Juli in der Theater Werkstatt in Würzburg statt. Kleine Bühne, schönes Licht und ein wunderbar, altes Klavier. Bei derselben Session wurden gleich noch zwei Musikvideos für das Album „Messin’ around with Jim Croce“ abgedreht. Sie werden im Verlauf der kommenden Wochen erscheinen.

Kamera: Jakob Chorbacher & Camilo Goitia, Bearbeitung & Schnitt: Camio Goitia, Produktion: Dennis Schütze © 2017. Wie immer freuen wir uns über Feedback und Kommentare!

Video: „Bis di Mäglöckli blöahn“ von Siggi Juhasz

Während meiner Umradelung von Main-Spessart im Rahmen des Projekts Rundherum sind einige kleine Musikclips entstanden. Der unterfränkische Liedermacher Siggi Juhasz hat hintereinander gleich mehrere Lieder für mich eingespielt. Bereits veröffentlicht wurde „Die Werntaleisenbahn“, hier nun ein weiteres Lied mit dem Titel „Bis di Mäglöckli blöahn“. Siggi Juhasz singt im Dialekt seiner Heimat zwischen Bachgrund und Werntal bei Arnstein in Unterfranken. Aber Vorsicht: Geht ans Herz!

 

Résumé: Rundherum Main-Spessart

Die Fahrradtour für das Blogprojekt „Rundherum Main-Spessart“ im Auftrag des Regionalmanagements Main-Spessart ging vor ein paar Tagen zu Ende. Zeit für einen kleinen Rückblick und ein persönliches Résumé.

Die Aufgabe war es in zehn Tagesetappen den Landkreis vom nördlich gelegenen Obersinn entgegen den Uhrzeigersinn mit dem Fahrrad zu umrunden und dabei Land und Leute zu erkunden. Täglich wurde über die Erlebnisse des jeweiligen Vortrags bis 12.00 mittags in einem Blogartikel in Wort, Bild und Videoclips berichtet. Die Tour begann am Freitag, den 7. Juli 2017 in Obersinn und endete am Sonntag, den 16. Juli 2017 ebendort. Die Berichterstattung startete am Sa, den 8. Juli, der Blogartikel zur letzten Etappe erschien am Mo, den 17. Juli. Weiterlesen

Main-Echo über „Rundherum Main-Spessart“

Radblogger hat viele Fans gefunden – Landkreis: In zehn Tagen einmal rundherum
Von Sylvia Schubart-Arand

„Rundherum Main-Spessart“: Das war das Ziel des Fahrradbloggers Dennis Schütze, der in Obersinn startete und nach zehn Etappen in genau so vielen Tagen auch wieder dort angekommen ist. Die beiden Regionalmanagerinnen Tatjana Reeg und Saskia Nicolai schickten den 44-jährigen erfahrenen Reiseblogger aus Würzburg auf sein Radabenteuer (wir berichteten mehrfach). Eine sehr positive Bilanz zogen Regionalmanagerin Nicolai und der Blogger nach der Tour entlang der Landkreis-Außengrenze. Weiterlesen

Mainpost über „Rundherum Main-Spessart“

Rund um den Landkreis in zehn Tagen
Von Markus Rill

Geschichten über Land und Leute und Kultur hatten sich die Regionalmanagerinnen Saskia Nicolai und Tatjana Reeg erhofft, als sie Dennis Schütze mit dem Fahrrad rund um den Landkreis schickten. Genau das und viel mehr lieferte der Würzburger in den vergangenen zehn Tagen. Weiterlesen

Etappe 10 „Saaletal“: Weyersfeld bis Obersinn

Sonntag war der zehnte und letzte Tag meiner Main-Spessart-Umradelung. Ich erwachte kurz nach sieben in dem kleinen Gartenhäuschen hinter der Kirche in Weyersfeld. Als ich vor die Tür trat hörte ich gedämpftes, rhythmisches Bollern aus dem Jugendtreff in der Holzbude im Garten schräg gegenüber. Da hatten anscheinend welche die Nacht durchgemacht und dämmerten in die frühsonntägliche Chilloutphase. Die Beats hatte ich beim schlafen gar nicht wahrgenommen, war auch nicht davon geweckt worden. Um 8.00 wurde ich abgeholt und es gab ein reichhaltiges Frühstück mit selbst gemachten Marmeladen und Honig bei Familie Fürsch. Danach sortierte ich wie alle Vormittage zuvor Fotos vom Vortag und schrieb den Blogartikel dazu. Gegen Mittag ging’s wieder zum Gartenhaus, ich packte meine Sachen und besichtigte noch kurz die Forellenzucht von Herrn Fürsch. Das Becken wurde in den Dreißigerjahren ausgehoben und diente zuerst einige Jahrzehnte als kleines Freibad. Inzwischen wurde es jedoch unterteilt und zu zwei Fischbecken umfunktioniert. Hier stehen Herr Fürsch und Sohn Florian am Beckenrand.

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Etappe 9 „Bachgrund“: Obersfeld bis Weyersfeld

Am Samstagmorgen erwachte ich frisch und erholt. Als ich nach unten kam, hatte das Ehepaar Luck den Tisch gedeckt. Brötchen aus dem Dorfladen, Honig, Marmeladen, Wurst und Käse, eigentlich alles, was das Herz begehrt. Gleich nach dem Frühstück fing ich an Fotos zu sortieren und den Blogartikel zu schreiben, denn über Nacht war für mich noch ein besonderer Termin eingeplant worden. Die gestrige Abendgesellschaft hatte von einem Obersfelder Lied erzählt, in dem lokale Raufbolde mit ihren Erlebnissen prahlen. Das wollte ich natürlich hören. Also fuhren wir gegen 11.00 vormittags zum Urheber der musikalischen Räuberpistole, dem weit über den Bachgrund bekannten Dorfmusiker Alois. Der war zwar gerade dabei sich für die Abfahrt zu einer Hochzeitseinladung fertig zu machen, aber er war gerne bereit das Akkordeon hervorzuholen und das Lied anzustimmen. Habe ich selbstverständlich gefilmt. Das Lied basiert auf einem alten, überlieferten Refrain, die Strophen wurden textlich etwas entschärft, modernisiert und erweitert.

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