Gestern bin ich frueh (6.00) von einem Schnarcher im 8er-Schlafsaal geweckt worden, vermutlich nicht nur ich. Was ist der politisch korrekte Weg sich hier zu verhalten? Keine Ahnung, ich blieb noch etwas im Bett liegen, hoffte darauf, dass es vielleicht wieder aufhoert, irgendwann war’s etwas besser, aber da war ich laengst hellwach. Also aufstehen, duschen, anziehen und ein fruehes Fruehstueck mit Francesco, der in seiner Funktion als Hostelhelfer gerade Brot und Milch fuer die ganze Kompanie besorgt hatte.
Dann Fotos raussuchen, Blogartikel schreiben, fertig machen, aber ich kam nicht richtig in die Gaenge. Genau zur Halbzeit meines Tripps hatte ich Motivationsprobleme und hing unproduktiv im Hostel rum. Schliesslich suchte ich mir eine vorgeschlagene Erlebnistour aus meinem Tallinn-Reisefuehrer (Marco Polo) raus und lief den etwas genervt ab. War aber gar nicht so verkehrt, mal abgesehen davon, dass sich nach dem muehseligen Aufstieg auf die Kirchturmspitze von Oleviste („phantastischer Ausblick“) der Akku meines Fotosapperats verabschiedete, immerhin, fuer 2-3 Bilder hat’s gerade noch gelangt. Bin dann kurz zum Hostel zurueck um meinen Akku und den des Fotoapperats etwas aufzuladen. Nachmittags Erlebnistour Nr.2. Ein kleiner Rundgang durch das „up & coming“-Stadtviertel Kalamaja, ganz nett. Am Ende warten Foodtrucks in einem umfunktionierten Gueterbahnhof (Depoo), daneben ein Lebensmittelmarkt und auf der anderen Seite Design und Interior, auch nett. Weiterlesen





